Wirtschaft

Chinesischer Ökonom Zhang mit Hinweis an Europa: Chinas Erfolg wird falsch erklärt

Chinas wirtschaftlicher Aufstieg gilt vielen als Beleg für die Stärke staatlicher Steuerung. Der Ökonom Prof. Weiying Zhang widerspricht entschieden – auch in seinem Buch „Unternehmer sind nicht das Problem, sie sind die Lösung“: Nicht der Staat, sondern Unternehmer und Marktkräfte hätten den Boom getragen. Im Interview warnt er vor wachsender staatlicher Kontrolle, schwindender Innovationskraft – und davor, dass Europa aus Chinas Entwicklung die falschen Schlüsse zieht.
16.05.2026 16:00
Lesezeit: 8 min
Chinesischer Ökonom Zhang mit Hinweis an Europa: Chinas Erfolg wird falsch erklärt
Eine Drohne liefert Essen in der südchinesischen Provinz Guangdong aus. Das südchinesische Technologiezentrum Shenzhen ist heute eine führende Produktionsstätte für unbemannte Luftfahrzeuge (Foto: dpa). Foto: Mao Siqian

DWN: Sie waren direkt an den Wirtschaftsreformen Chinas in den 1980er Jahren beteiligt. Wenn Sie auf das heutige China blicken: Sehen Sie eine Fortsetzung dieses Reformkurses – oder eine Abkehr davon?

Prof. Zhang: Chinas Reformprozess ist seit jeher ein Wechselspiel zwischen Fortschritt und Rückschritt. Das Wesen der Reformen der 1980er Jahre bestand darin, „freizusetzen“: Bauern wurden aus dem System der Volkskommunen befreit, um für ihre eigenen Interessen zu wirtschaften; Unternehmer erhielten die Freiheit, Unternehmen zu gründen, ohne übermäßige staatliche Kontrolle; und der Markt durfte Ressourcen allokieren, statt dass alles durch starre zentrale Planung bestimmt wurde. Das war die Quelle von Chinas wirtschaftlichem Aufstieg: Wir haben die Illusion aufgegeben, der Staat könne alles planen, und stattdessen die Dynamik von unten und die Kräfte des Marktes wirken lassen.

Heute hat sich diese Logik teilweise umgekehrt. Wir beobachten zunehmend eine „Zentralisierung“: Der Staat greift stärker in die Wirtschaft ein, staatliche Unternehmen werden bei der Ressourcenvergabe bevorzugt, und private Unternehmen unterliegen strengeren Regulierungen und teils willkürlichen Eingriffen. Die Reformer der 1980er und 1990er Jahre waren überzeugt, dass der Markt die treibende Kraft sein sollte und die Rolle des Staates darin besteht, den Markt zu schützen. Heute versteht sich der Staat oft selbst als „Lenker“ der Wirtschaft, während der Markt zum Instrument staatlicher Ziele wird. Das ist keine „Anpassung“ des Reformkurses, sondern eine Abkehr von seinem Kern – wenn der Staat den Markt als entscheidende Kraft bei der Ressourcenallokation ersetzt, entfernen wir uns von dem Reformweg, der unseren Wohlstand begründet hat.

DWN: In Ihrer Arbeit betonen Sie, dass Unternehmer – nicht Regierungen – die eigentlichen Triebkräfte wirtschaftlichen Fortschritts sind. Wie würden Sie das heutige Verhältnis zwischen privaten Unternehmern und dem chinesischen Staat beschreiben?

Prof. Zhang: Die derzeitige Situation ist, dass der Staat zu viel Macht hat und private Unternehmer in ständiger Unsicherheit leben. Ich habe immer betont, dass Unternehmer die eigentlichen Wohlstandsschöpfer sind: Sie gehen Risiken ein, entdecken Chancen und kombinieren Ressourcen, um gesellschaftlichen Wert zu schaffen. Damit sie das tun können, brauchen sie stabile Erwartungen und institutionellen Schutz – sie müssen wissen, dass ihre Eigentumsrechte gesichert sind, dass sich ihre Anstrengungen lohnen und dass sie nicht für ihren Erfolg bestraft werden.

Leider fehlt dieser Schutz heute. Nach außen hin bezeichnet der Staat private Unternehmer als „unsere eigenen Leute“, in der Praxis werden sie jedoch oft wie „Außenseiter“ behandelt: Ihr Marktzugang ist eingeschränkt, ihre Tätigkeit wird häufig beeinträchtigt, und einige prominente Unternehmer sind sogar willkürlichen Sanktionen ausgesetzt gewesen. Unternehmer verbringen heute mehr Zeit damit, sich politisch anzupassen, als innovativ zu sein – sie versuchen, staatliche Absichten zu erraten, Beziehungen zu pflegen und „rote Linien“ nicht zu überschreiten, statt sich auf Produkte und Dienstleistungen zu konzentrieren. Das ist keine partnerschaftliche Beziehung, sondern eine, in der der Staat den „Schalter“ über das Schicksal der Unternehmer in der Hand hält. Diese Unsicherheit zerstört den Mut, Risiken einzugehen – die Grundlage jedes Unternehmertums.

DWN: Sie haben argumentiert, dass Chinas Erfolg oft fälschlicherweise dem starken Staat zugeschrieben wird, obwohl er tatsächlich von Marktkräften getragen wurde. Warum hält sich dieses Missverständnis – sowohl in China als auch im Westen?

Prof. Zhang: Dieses Missverständnis hält sich, weil viele „trotz“ mit „wegen“ verwechseln und sichtbare Maßnahmen mit den eigentlichen Ursachen – sowohl in China als auch im Westen. Innerhalb Chinas schreiben offizielle Narrative den wirtschaftlichen Erfolg gern „starker staatlicher Führung“ und „nationaler Strategie“ zu. Das passt zur Logik zentralisierter Herrschaft und stärkt das nationale Selbstverständnis – ignoriert aber eine grundlegende Tatsache: Chinas Wachstum wurde nicht vom Staat getragen, sondern durch spontane Marktprozesse an der Basis.

Das Verantwortungssystem in der Landwirtschaft war kein staatlicher Plan – es waren Bauern, die Risiken eingingen, um ihre Familien zu ernähren. Die privaten Unternehmen in Wenzhou wurden zunächst nicht vom Staat gefördert – sie entstanden, weil Unternehmer Restriktionen trotzten, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Auch der Aufstieg der Internetwirtschaft war nicht das Ergebnis von Industriepolitik, sondern von Unternehmern, die auf Marktnachfrage reagierten.

Im Westen wiederum sehen Beobachter Chinas große Infrastrukturprojekte, Staatsunternehmen und Top-down-Politik und setzen „staatliche Stärke“ mit Wachstumstreibern gleich. Sie vergessen, dass der Staat Straßen und Brücken bauen kann – aber keinen Wohlstand schafft. Wohlstand entsteht durch Unternehmer, die Bedürfnisse von Konsumenten erfüllen, nicht durch staatliche Anordnungen. Beide Seiten vereinfachen das chinesische Modell für ihre eigenen Zwecke: In China dient das Narrativ des starken Staates der Rechtfertigung weiterer Eingriffe, im Westen passt es in das Bild eines „autoritären Kapitalismus“. Beide verkennen die Wahrheit: Chinas Erfolg ist ein Sieg des Marktes, nicht des Staates.

DWN: In den letzten Jahren standen mehrere prominente Unternehmer unter politischem Druck. Welche Auswirkungen hat das auf Innovation und langfristige wirtschaftliche Dynamik in China?

Prof. Zhang: Ich sage es ganz offen: Dieser Druck untergräbt Innovation und langfristige wirtschaftliche Vitalität in China. Innovation bedeutet nicht, Regeln zu befolgen – sie bedeutet, Risiken einzugehen, den Status quo in Frage zu stellen und Neues zu wagen. Unternehmer sind nur dann bereit, solche Risiken einzugehen, wenn sie darauf vertrauen können, dass ihre Anstrengungen belohnt und nicht bestraft werden.

Wenn prominente Unternehmer aus politischen Gründen unter Druck geraten, sendet das ein abschreckendes Signal: „Dein Erfolg könnte als Bedrohung gesehen werden; deine Arbeit kann dir jederzeit genommen werden.“ Kurzfristig mag das „ungeordnete Kapitalexpansion“ eindämmen – ein vager Begriff, der oft als Vorwand für staatliche Eingriffe dient. Langfristig zerstört es jedoch das Vertrauen der Unternehmer. Sie investieren weniger in langfristige, riskante Forschung und Entwicklung, verfolgen stattdessen kurzfristige, sichere Gewinne oder verlagern Kapital ins Ausland.

Innovation erfordert Mut, Vorstellungskraft und die Bereitschaft zu scheitern. Wenn Scheitern politische Konsequenzen haben kann, wird kaum jemand Risiken eingehen. Auf Dauer führt das zu einer „Aushöhlung“ der Innovationskraft: Es entstehen keine bahnbrechenden Technologien mehr, keine global führenden Unternehmen – und die wirtschaftliche Dynamik lässt nach. Das ist keine „Korrektur“, sondern eine selbst zugefügte Verletzung.

DWN: In Ihrem Buch unterscheiden Sie zwischen „hartem“ und „weichem“ Wissen und argumentieren, dass Unternehmertum stark von Intuition, Urteilskraft und Vorstellungskraft abhängt. Inwiefern stellt diese Sichtweise das traditionelle ökonomische Denken über Märkte und Entscheidungen infrage?

Prof. Zhang: Die traditionelle Ökonomie – insbesondere die neoklassische – hat einen grundlegenden Fehler: Sie behandelt den Markt wie ein mechanisches System, das auf „hartem Wissen“ basiert – Daten, Statistiken, mathematische Modelle. Sie unterstellt, dass Menschen auf Grundlage perfekter Informationen entscheiden und dass sich Märkte durch rationale Kalkulation optimieren lassen. Das ist eine Illusion, denn das wichtigste Wissen im Markt ist nicht „hart“, sondern „weich“.

Ich unterscheide zwischen diesen beiden Arten von Wissen: Hartes Wissen ist kodifiziert, messbar und leicht übertragbar – etwa Finanzdaten oder technische Spezifikationen. Weiches Wissen ist stillschweigend, subjektiv und lokal – es umfasst die Intuition eines Unternehmers über die Zukunft, sein Gespür für Bedürfnisse und seine Vorstellung davon, was möglich sein könnte. Dieses Wissen treibt Innovation an: Unternehmer gründen keine Unternehmen aufgrund mathematischer Modelle, sondern weil sie glauben, ein Problem lösen zu können, weil sie eine Nachfrage spüren, weil sie sich eine bessere Zukunft vorstellen.

Das stellt die traditionelle Ökonomie infrage, weil es zeigt, dass Märkte keine berechenbaren Systeme sind, sondern menschliche – geprägt von Kreativität und Urteilskraft. Traditionelle Ökonomen ignorieren dieses „weiche Wissen“, weil es sich nicht messen lässt, und sehen Unternehmer als passive Reagierende auf Marktpreise statt als aktive Schöpfer von Wert. Meine Sicht ist einfach: Ohne weiches Wissen kein Unternehmertum, ohne Unternehmertum kein Fortschritt. Die traditionelle Ökonomie versteht das nicht – und kann deshalb die wahren Quellen wirtschaftlichen Wachstums nicht erklären.

DWN: Sie stehen Industriepolitik und der Vorstellung, der Staat könne Innovation steuern, sehr kritisch gegenüber. Warum sind solche Ansätze Ihrer Ansicht nach zum Scheitern verurteilt – selbst wenn sie kurzfristig erfolgreich erscheinen?

Prof. Zhang: Ich kritisiere Industriepolitik seit Jahrzehnten aus einem einfachen Grund: Innovation ist unvorhersehbar, und Regierungen können das Wissen, das zur Steuerung von Innovation nötig wäre, nicht besitzen. Industriepolitik beruht auf Hybris – auf der Annahme, staatliche Entscheidungsträger könnten wissen, welche Branchen sich durchsetzen, welche Technologien erfolgreich sein werden und wie Ressourcen optimal verteilt werden sollten. Das ist unmöglich, weil das dafür nötige Wissen auf Millionen von Akteuren verteilt ist: Unternehmer, Konsumenten, Beschäftigte. Es ist lokal, implizit und ständig im Wandel. Keine einzelne Person oder Institution kann das alles vollständig erfassen.

Kurzfristig kann Industriepolitik sichtbare Erfolge erzeugen – etwa durch gezielte Förderung einzelner Unternehmen oder Technologien. Doch diese Erfolge haben einen hohen Preis: Sie verdrängen private Investitionen (da Ressourcen in staatlich geförderte Projekte umgeleitet werden), verzerren Preissignale (da die Preise nicht mehr die tatsächliche Nachfrage widerspiegeln) und fördern Rent-Seeking, also das Streben nach staatlichen Vorteilen statt nach besseren Produkten. Langfristig führt das zu Ineffizienz und Stagnation: Geförderte Unternehmen werden bequem, private Initiativen werden gebremst, und der Markt verliert seine Innovationskraft.

Das Gefährlichste ist, dass die Misserfolge oft verborgen bleiben. Ein staatlich gefördertes Unternehmen wirkt erfolgreich, weil es subventioniert und vor Wettbewerb geschützt ist. Fallen diese Stützen weg, bricht es zusammen. Industriepolitik steuert Innovation nicht – sie ersetzt sie durch Kontrolle. Und deshalb scheitert sie zwangsläufig.

DWN: Aus europäischer Perspektive wird China oft zugleich als Wettbewerber und systemischer Rivale gesehen. Zieht Europa Ihrer Ansicht nach die richtigen Lehren aus Chinas wirtschaftlicher Entwicklung?

Prof. Zhang: Nein, Europa zieht nicht die richtigen Lehren daraus– sondern die falschen. Es sieht Chinas Wachstum, seine Infrastrukturprojekte und staatlich gelenkten Programme und schließt daraus, dass starke staatliche Eingriffe der Schlüssel zum Erfolg seien. Das ist ein grundlegendes Missverständnis. Der wahre Motor von Chinas Entwicklung war nicht der Staat, sondern die Liberalisierung des Marktes und die Freisetzung unternehmerischer Energie.

Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Die Phase des stärksten chinesischen Wachstums lag in den 1980er und 1990er Jahren – als Reformen am marktorientiertesten waren und der Staat sich zurücknahm und Unternehmer wirklich innovativ sein konnten. Das staatlich geprägte Modell hingegen, das Europa heute bewundert, ist vielmehr der Grund dafür, dass sich Chinas Wachstum in den letzten Jahren verlangsamt hat. Europa läuft Gefahr, dieselben Fehler zu wiederholen: zu viel Industriepolitik, zu viele staatliche Eingriffe, zu wenig Vertrauen in den Markt, dessen Kräfte gehemmt werden. Die Europäer glauben, dass sie im Wettbewerb bestehen können, wenn sie Chinas Modell des „starken Staates“ kopieren, vergessen dabei aber, dass die Stärke der chinesischen Wirtschaft nie im Staat lag – sondern in der Freiheit ihres Volkes, etwas zu gestalten.

Die richtige Lehre aus China lautet nicht, dass der Staat Wachstum lenken kann, sondern dass Wachstum entsteht, wenn Märkte und Unternehmer frei agieren können. Europa sollte staatliche Eingriffe reduzieren, Eigentumsrechte schützen und ein günstiges Umfeld für Unternehmer schaffen – und nicht die Fehler der Überzentralisierung kopieren.

Es lohnt sich, Hayeks Warnung zu erwähnen: Während Fakten allein niemals darüber entscheiden können, was richtig ist, können unüberlegte Vorstellungen davon, was vernünftig, richtig und gut ist, die Fakten und die Umstände, unter denen wir leben, verändern.

DWN: Sie haben sich über viele Jahre für marktwirtschaftliche Reformen in China eingesetzt. Wie sehen Sie heute den Raum für wirtschaftspolitische Debatten und unterschiedliche Sichtweisen?

Prof. Zhang: Der Raum für marktorientierte wirtschaftspolitische Debatten hat sich deutlich verengt. In den frühen Reformjahren gab es lebhafte Diskussionen über „Markt versus Plan“, und Stimmen wie meine konnten öffentlich argumentieren, staatliche Eingriffe kritisieren und weitere Reformen fordern. Denn die Reformer wussten, dass Fortschritt unterschiedliche Perspektiven braucht.

Heute wird der Diskurs von Begriffen wie „staatliche Führung“, „nationale Sicherheit“ und „gemeinsamer Wohlstand“ dominiert. Abweichende Positionen – etwa solche, welche die Rolle des Staates in Frage stellen, die den Markt verteidigen oder mehr Freiheiten für private Unternehmen fordern – werden an den Rand gedrängt. In der Wissenschaft können diese Themen noch diskutiert werden, aber oft mit Selbstzensur: Viele haben Angst, offen zu sprechen, um nicht als „staatskritisch“ zu gelten. Öffentliches Eintreten für eine vollständige Marktwirtschaft ist selten anzutreffen; schon allein die Erwähnung der Bedeutung privater Unternehmen kann riskant sein.

Das ist gefährlich, denn Reform ist kein einmaliger Akt – sie erfordert ständige Anpassung, und die entsteht nur durch offenen Austausch. Wenn Debatten unterdrückt werden, bleiben schlechte Politiken unwidersprochen, und der Reformkurs entfernt sich weiter von seinem ursprünglichen Ziel. Ich war immer der Meinung, dass eine reife Gesellschaft sich dadurch auszeichnet, dass sie unterschiedliche Meinungen zulässt. Wenn wir nicht einmal mehr offen über Markt und Staat sprechen können, wie sollen wir dann weiter reformieren und uns entwickeln? Die Verengung des Debattenraums ist nicht nur ein Verlust für die Wissenschaft – sie ist ein Problem für die Zukunft der chinesischen Wirtschaft.

Info zur Person: Weiying Zhang ist Professor an der Peking-Universität und einer der profiliertesten marktliberalen Ökonomen Chinas. Sein neuestes Buch liegt jetzt erstmals auf Deutsch vor. In den 80er Jahren war Zhang an der chinesischen Wirtschaftsreform maßgeblich beteiligt und hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zum prominentesten innerchinesischen Kritiker des „China-Modells“ entwickelt.

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Moritz Enders

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Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.

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