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Millionenhaftung nach Fehlurteil: Stiftung Warentest unterliegt vor Gericht

Ein fehlerhaftes Testurteil kommt die Stiftung Warentest teuer zu stehen: Das Oberlandesgericht Frankfurt hat dem Rauchmelder-Hersteller Pyrexx dem Grunde nach Schadenersatz zugesprochen. Nachdem ein beauftragtes Prüflabor eigenmächtig von gängigen Normen abwich, sieht das Gericht die Stiftung in der Pflicht. Während das Urteil die Verantwortlichkeit klärt, bahnt sich nun ein juristisches Tauziehen um die tatsächliche Höhe der Entschädigung an.
24.04.2026 08:18
Aktualisiert: 24.04.2026 08:30
Lesezeit: 3 min
Millionenhaftung nach Fehlurteil: Stiftung Warentest unterliegt vor Gericht
Das OLG Frankfurt verurteilte Stiftung Warentest zu Schadenersatz wegen eines fehlerhaften Rauchmelder-Tests. Pyrexx fordert 7,7 Millionen Euro. Was steckt dahinter? (Foto: dpa). Foto: Monika Skolimowska

Im Folgenden:

  • Warum das OLG Frankfurt die Stiftung Warentest zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt hat.
  • Welche Fehler im Prüfverfahren den Berliner Rauchmelder-Hersteller Pyrexx fast die Existenz kosteten.
  • Wie ein beauftragtes Labor eigenmächtig von DIN-Normen abwich – und wer dafür haftet.

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