Finanzen

US-Märkte im Überblick: Rekord-Schlussstände für S&P 500 und Nasdaq, während der Dow leicht nachgibt

Spannung an der Wall Street: Erfahren Sie, welche überraschenden Entwicklungen die Anleger derzeit in Atem halten.
27.04.2026 22:34
Aktualisiert: 27.04.2026 22:34
Lesezeit: 4 min
US-Märkte im Überblick: Rekord-Schlussstände für S&P 500 und Nasdaq, während der Dow leicht nachgibt
Die Entwicklung der US-Börsen beeinflusst Investoren und Märkte weltweit. (Foto: ymgerman/iStock) Foto: ymgerman/iStock

Geopolitische Faktoren und steigende Ölpreise

Die US-Märkte zeigten sich am Montag uneinheitlich, da die Anleger weiterhin die ins Stocken geratenen Friedensgespräche und die steigenden Ölpreise abwägten.

Die Kursgewinne durch die Rekord-Schlussstände beim S&P 500 und der Nasdaq wurden begrenzt, da Rohöl der Sorte Brent infolge neuer maritimer Störungen in der Straße von Hormus Höchststände von 109 US-Dollar pro Barrel erreichte.

Der Montag brachte an der Wall Street nur geringfügige Veränderungen, wobei alle drei großen Indizes den Handel mit einer Abweichung von weniger als 0,2 Prozent zum vorherigen Schlusskurs beendeten.

Konsumgüter belasten den Dow Jones

Der Dow Jones Industrial Average fiel um 0,13 Prozent auf 49.167,79 Punkte – der dritte Tagesverlust in Folge für diesen Index.

McDonald's und Walmart führten die Verliererliste an und gaben um 3,04 Prozent beziehungsweise 1,79 Prozent nach.

Coca-Cola fiel bis zum Ende der Handelssitzung ebenfalls um 1,55 Prozent auf 75,44 US-Dollar je Aktie.

Rekordjagd bei Tech-Werten und abgelehnte Airline-Fusion

Der Chip-Entwickler Nvidia sprang um 4 Prozent auf 216,61 US-Dollar nach oben, während Verizon und American Express beide um 1,53 Prozent zulegten.

Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,12 Prozent und schloss auf einem Rekordhoch von 7.173,91 Punkten – obwohl die Gewinne durch diesen jüngsten Rekord aufgrund der weiter steigenden Ölpreise begrenzt blieben.

Die technologielastige Nasdaq legte bis zum Sitzungsende um 0,2 Prozent auf 24.887,10 Punkte zu, nachdem sie bereits am frühen Montagnachmittag ihren eigenen Intraday-Rekord gebrochen hatte.

Die Aktienkurse von United Airlines und American Airlines fielen um 1,21 Prozent beziehungsweise 3,47 Prozent , da Scott Kirby, Chief Executive von United Airlines, bestätigte, dass American nicht darauf eingegangen sei, als er eine mögliche Fusion der konkurrierenden Fluggesellschaften ins Gespräch brachte.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik US-Politikwissenschaftler: Der Schwerpunkt der NATO verlagert sich nach Osten, nur Europa hat das noch nicht begriffen
24.05.2026

Die NATO verändert ihre innere Geografie und Polen rückt ins Zentrum der europäischen Sicherheit. Dahinter steht das Ende eines...

DWN
Panorama
Panorama Elon Musk als Technokönig: Warum Muskismus mehr ist als Tesla und SpaceX
24.05.2026

Elon Musk ist längst mehr als ein Unternehmer. Eine neue Analyse beschreibt Muskismus als Projekt, das Technologie, Macht und...

DWN
Technologie
Technologie Handynutzung: Prepaid-Handys kommen in Deutschland aus der Mode
24.05.2026

Wie viele Minuten waren das? Wer früher bei der Handynutzung sparsam sein wollte, der hielt Telefonate kurz. Prepaid-Karten konnten...

DWN
Politik
Politik Kann Europa Weltmacht werden? Eine Analyse
24.05.2026

Die alte Weltordnung bricht weg, und Europa steht plötzlich allein zwischen den streitenden Machtblöcken. Jetzt entscheidet sich, ob der...

DWN
Technologie
Technologie Rekordabsatz bei Wärmepumpen: Fast jede zweite neue Heizung läuft elektrisch
24.05.2026

Der Markt für neue Heizgeräte erholt sich schneller als erwartet: Im ersten Quartal 2026 stieg der Gesamtabsatz um 16 Prozent....

DWN
Politik
Politik EU-USA-Abkommen: Brüssel bekommt nicht, was es wollte, aber was es braucht
24.05.2026

Bernd Lange, Chef des Ausschusses für den Außenhandel des Europäischen Parlaments, glaubt, dass die EU ein Sicherheitsnetz gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Neuer EQT-Vorsitzender Salata: „Mit Geld kommt Verantwortung“
24.05.2026

Der chilenische Milliardär Jean Eric Salata hat nun den Vorsitz bei der schwedischen Private-Equity-Gesellschaft EQT übernommen....

DWN
Politik
Politik Russischer Topökonom: „Putin wird bald begreifen, dass die Zeit nicht auf seiner Seite ist“
24.05.2026

Sergej Guriev, russischer Ökonom im Exil, gilt als einer der weltweit führenden Experten für Russlands Wirtschaft. Im Interview schätzt...