Wirtschaft

Krankheitswelle: Warum die E-Krankschreibung nicht der Sündenbock ist

Die Rekordzahlen bei den Fehltagen liegen laut aktuellen Analysen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weniger an der vereinfachten digitalen Krankmeldung als bisher vermutet. Vielmehr identifizieren die Forscher einen zweifachen Kultur- und Gesundheitswandel als Haupttreiber: Neben einer objektiven Zunahme von Atemwegsinfekten hat sich seit der Pandemie das Bewusstsein geschärft – wer ansteckend ist, bleibt zum Schutz der Kollegen heute eher konsequent zu Hause.
13.05.2026 10:20
Lesezeit: 1 min
Krankheitswelle: Warum die E-Krankschreibung nicht der Sündenbock ist
Viele Atemwegsinfektionen treiben in Herbst und Winter die Krankenstände nach oben - das führt häufig zur Überlastung der Gesunden. Foto: Bernd Weißbrod

Im Folgenden:

  • Warum die E-Krankschreibung laut DIW nicht für den Anstieg der Fehltage verantwortlich ist.
  • Welche zwei Faktoren seit der Pandemie die Rekordzahlen bei den Krankheitstagen wirklich treiben.
  • Wie eine Teilkrankschreibung helfen soll, die Fehlzeiten in deutschen Betrieben zu senken.

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