Das finale Kapitel: Deutschlands Atommüll nach drei Jahrzehnten komplett zurück
Eine Ära geht zu Ende: Die Rückführung des hochradioaktiven deutschen Atommülls aus dem Ausland ist offiziell abgeschlossen. Am Mittwochabend trafen die letzten sieben Castor-Behälter aus der britischen Anlage Sellafield im Zwischenlager Brokdorf ein. Laut Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth hat die Verteilung auf mehrere Lager geholfen, einen großen gesellschaftlichen Konflikt zu entschärfen.
Polizisten stehen hinter einem Fass mit einem Strahlenwarnzeichen, als Atomkraftgegner vor dem Forschungszentrum Jülich gegen den Transport von Atommüll nach Ahaus demonstrieren (Foto: dpa).
Foto: Federico Gambarini
Im Folgenden:
Wie das letzte Kapitel der jahrzehntelangen Rückführung des deutschen Atommülls abgeschlossen wurde.
Warum die Verteilung auf mehrere Zwischenlager den gesellschaftlichen Konflikt um die Castor-Transporte entschärfte.
Weshalb die importierten hochradioaktiven Abfälle nun vorerst im Zwischenlager Brokdorf verbleiben.
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