Deutsche Minenjagd: Einsatz gegen eine unsichtbare Gefahr
Seeminen gehören zu den effektivsten Mitteln, um internationale Handelswege lahmzulegen. Das Aufspüren, Räumen – und gegebenenfalls auch Verlegen – von Seeminen ist eine Kernfähigkeit der Deutschen Marine, die mit ihren Minenjagdbooten des Typs 332 (Frankenthal-Klasse) technologisch weltweit führend ist. Über deren technischen Fähigkeiten, Aufgaben und Hintergründe eines möglichen Einsatzes sprachen die DWN mit dem wehrtechnischen Journalisten Thomas Meuter.
Die Deutsche Marine setzt auf modernste Minenjagd im Mittelmeer: Experte Thomas Meuter erklärt die Technik und die Zukunft der Boote bis 2030 (Foto: dpa).
Foto: Carsten Rehder
Im Folgenden:
Warum die Deutsche Marine zwei Spezialschiffe ins östliche Mittelmeer verlegt hat.
Wie die hochspezialisierte Technologie deutscher Minensucher unsichtbare Gefahren aufspürt.
Welche deutschen Rüstungskonzerne die nächste Generation der Minenjagdboote ausrüsten.
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Moritz Enders ist freier Autor und schreibt seit 2017 regelmäßig für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten. Er studierte Geschichte in Rom und Sevilla, Enders ist außerdem Autor und Regisseur. Mehrere Dokumentarfilme brachte er unter anderem für das ZDF und arte auf den Bildschirm, zum Beispiel „Schüsse auf dem Petersplatz – wer wollte den Papst ermorden?“ und „Tod eines Bankers – der Skandal um die älteste Bank der Welt“. Im Februar 2026 ist sein Roman „Die Prinzessin von Centocelle“ erschienen, dessen Hauptfiguren neben der Prinzessin ein Tierpfleger im Ruhestand, ein Schimpanse, ein Privatdetektiv und der Doppelgänger eines Top-Terroristen sind.