Wirtschaft

Kleine Warensendungen aus China vor Strukturbruch: Im Juli 98 Prozent Rückgang

Die Zahl der Sendungen aus Asien sinkt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass auch der Konsum entsprechend zurückgeht. Beispielhafte Daten des litauischen Zolls zeigen, dass die Menge kleiner Warensendungen seit Einführung des Drei-Euro-Zolls zurückgeht. Diese Zahlen können jedoch täuschen, denn sie bedeuten nicht zwangsläufig, dass Europäer weniger bei Shein und Temu kaufen.
29.08.2026 13:53
Lesezeit: 9 min
Kleine Warensendungen aus China vor Strukturbruch: Im Juli 98 Prozent Rückgang
Die ersten Zahlen für Billigimporte aus China sind da: Europas neuer Paket-Zoll verändert den Markt. (Bild: dpa) Foto: Oliver Berg

Im Folgenden:

  • Wie die neue EU-Paketabgabe den direkten Warenstrom aus China drastisch einbrechen lässt.
  • Warum chinesische Plattformen ihre Logistik umbauen und vermehrt Lager in Europa nutzen.
  • Weshalb der Einbruch der Importzahlen nicht automatisch weniger Konsum bei Temu bedeutet.

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist für registrierte Benutzer kostenlos.
  • Mit einem Benutzernamen können Sie diesen Artikel kostenlos lesen.

    Registrieren Sie einen kostenlosen Benutzernamen oder melden Sie sich mit einem vorhandenen an.

avtor1
Rūta Vizbarienė

***

Mit Rūta Vizbarienė bringen die DWN eine erfahrene Stimme von Verslo žinios ein. Die Handelsredakteurin verbindet journalistische Marktanalyse mit einem akademischen Hintergrund in Journalistik und Semiotik sowie Erfahrung als Übersetzerin wirtschaftlicher Fachliteratur.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Arbeitsmarkttrend „Boomerang Hiring“ – erst gekündigt, dann zurückgeholt
18.09.2026

Die Wiedereinstellung ehemaliger Arbeitnehmer wird auch in Deutschland zum wachsenden Trend auf dem Arbeitsmarkt: Wie Arbeitgeber mit...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Benzinpreis aktuell: Warum Tanken trotz billigerem Öl Rekorde bricht
18.09.2026

Rohöl kostet weniger als auf dem Höhepunkt der Energiekrise 2022, der Euro steht stärker zum Dollar. Trotzdem zahlen Autofahrer in...

DWN
Politik
Politik UN-Generalversammlung: Deutschland reist ohne Merz nach New York
18.09.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz sagt seine Reise zur UN-Generalversammlung wegen der innenpolitischen Lage ab. Die Bundesregierung betont...

DWN
Politik
Politik CO2-Speicherung unter der Nordsee: Dänemark startet Regelbetrieb
18.09.2026

Dänemark macht bei der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid den nächsten Schritt. Das Projekt „Greensand“ wechselt vom...

DWN
Politik
Politik Übergewinnsteuer für Ölkonzerne: EU-Kommission bremst Klingbeil
18.09.2026

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drängt auf eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne. Doch aus Brüssel kommt...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Hilfe: Merz fordert mehr Geld von EU-Partnern
18.09.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz erhöht den Druck auf andere EU-Staaten, ihre Unterstützung für die Ukraine deutlich auszuweiten. Gemeinsam...

DWN
Politik
Politik Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Knappe Rennen setzen CDU unter Druck
18.09.2026

Kurz vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich der Kampf um die Spitzenplätze zu. Während in beiden Bundesländern...

DWN
Immobilien
Immobilien Lohnen sich Immobilien noch als Altersvorsorge?
18.09.2026

Lange galten Immobilien eine "sichere Bank" im Sinne der Altersvorsorge. Doch stimmt das 2026 immer noch? Hohe Baukreditzinsen,...