Politik

Nach Landtagswahlen: Mehrheit hält Merz' Kanzlerschaft für gescheitert

Bundeskanzler Friedrich Merz kommt aus dem Umfragetief nicht heraus, die Mehrheit der Deutschen sieht keine Zukunft für ihn als Kanzler. Auch das Votum über drei mögliche Nachfolger fällt wenig positiv aus.
07.10.2026 10:37
Lesezeit: 1 min
Nach Landtagswahlen: Mehrheit hält Merz' Kanzlerschaft für gescheitert
Laut dem SPIEGEL-Ipsos-Politikmonitor steht eine Mehrheit der Deutschen nicht mehr hinter Kanzler Merz.

Nach Landtagswahlen: : Mehrheit hält Merz' Kanzlerschaft für gescheitert

Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge tief enttäuscht von Friedrich Merz als Bundeskanzler. 48 Prozent stimmten der Aussage "Die Kanzlerschaft von Friedrich Merz ist gescheitert" voll und ganz zu, weitere 19 Prozent stimmten der Aussage eher zu, wie aus einer Umfrage des Instituts Ipsos im Auftrag des Spiegel hervorgeht.

In den ostdeutschen Bundesländern fällt das Urteil härter aus: Dort stimmten 80 Prozent der Befragten der Aussage voll oder eher zu. In den westdeutschen Bundesländern ist die Zustimmung zu dieser Aussage den Angaben zufolge mit 64 Prozent etwas geringer.

Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage im Auftrag des Spiegel hatte Ipsos zwischen dem 30. September und dem 4. Oktober rund 2002 Menschen in Deutschland online befragt.

Uneins, wer Merz nachfolgen soll

Einen klaren Nachfolger für Merz in der Union hatten die Befragten allerdings nicht im Blick. Auf die Frage, wer ein besserer Bundeskanzler wäre - zur Wahl gestellt wurden CSU-Chef Markus Söder, Innenminister Alexander Dobrindt oder NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst - votierten 43 Prozent für: keiner der genannten.

Knapp 14 Prozent gaben "weiß nicht2 an. Unter den Genannten schnitt Söder mit 20 Prozent noch am besten ab. 16 Prozent würden Wüst bevorzugen, nur 5 Prozent stimmten für Dobrindt.

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