Kritische Rohstoffe: EU startet 46 neue Projekte, doch die alten scheitern
Europa will sich aus Chinas Rohstoffklammer befreien. Dafür bringt Brüssel 46 neue strategische Projekte auf den Weg, die Investitionen von 21,1 Milliarden Euro benötigen. Doch schon die erste Rohstoffoffensive steckt in Schwierigkeiten: Projekte verzögern sich, Finanzierungen fehlen, manche Vorhaben stehen vor dem Aus. Während die EU neue Milliardeninvestitionen anstoßen will, wächst die Frage, ob Europa seine Abhängigkeit von China tatsächlich überwinden kann.
46 neue Rohstoffprojekte sollen Europa unabhängiger von China machen. Doch Verzögerungen und Geldsorgen belasten die ersten Vorhaben. (Bild: Rodrigo Abd/AP/dpa)
Foto: Rodrigo Abd
Im Folgenden:
Warum Europas Milliardenoffensive für kritische Rohstoffe bereits ins Stocken gerät.
Wie die EU mit 46 neuen Projekten ihre Abhängigkeit von China verringern will.
Weshalb zahlreiche Rohstoffprojekte trotz strategischem Sonderstatus vor dem Scheitern stehen.
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Teja Grapulin ist Journalistin bei der slowenischen Wirtschaftszeitung „Casnik Finance“ und deckt ein breites Spektrum an Themen ab – von der Aufarbeitung komplexer nationaler und EU-Behördenabläufe bis hin zur Berichterstattung über aktuelle wirtschaftliche Ereignisse, die für die Geschäftswelt von entscheidender Bedeutung sind.