Unternehmen

Mehrheit der Mittelständler plant Neueinstellungen

Lesezeit: 1 min
11.04.2014 11:46
Jeder vierte Mittelständler will noch in diesem Jahr Personal einstellen. Nur jeder zwanzigste Manager plant dagegen Entlassungen. Neben Vollzeitstellen sind vorallem Minijobs bei den Mittelständlern gefragt. Zudem planen die Unternehmen vermehrt Investitionen in ihre Produktionsanlagen.
 Mehrheit der Mittelständler plant Neueinstellungen

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Dank der anziehenden Konjunktur schaffen die Mittelständler in Deutschland zunehmend neue Jobs und planen mehr Investitionen. Rund 23 Prozent der Unternehmen stockten in den vergangenen Monaten ihr Personal auf, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Wirtschaftsauskunftei Creditreform unter 4000 Firmen hervorgeht.

Etwa jeder achte Betrieb habe Stellen gestrichen. Der positive Trend dürfte anhalten, denn ein Viertel der Manager plane, auch künftig einzustellen. Nur jeder 20. Unternehmer wolle Jobs abbauen. Allerdings handle es sich bei den neuen Jobs nicht nur um Vollzeit-Arbeitsplätze: „Die Mehrzahl der Unternehmen stellte zwar Vollzeitkräfte ein, aber sogenannte Minijobs waren im Mittelstand gefragter als im Vorjahr“, erklärten die Creditreform-Experten.

Viele Ökonomen gehen davon, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2014 ihr Wachstumstempo verdoppelt hat. Ende 2013 gab es noch ein Plus von 0,4 Prozent. Dank der besseren Aussichten riskiert die Wirtschaft wieder mehr Ausgaben. Gut die Hälfte der Mittelständler will laut Umfrage investieren und dabei meist die Produktionsanlagen ausbauen. Impulse kämen vor allem vom Handel. „Im Verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe ist die Zahl der investitionsbereiten Firmen leicht gesunken.“

Die Eigenkapital-Situation der Unternehmen verschlechterte sich derweil. „Grund könnte sein, dass viele Betriebe ihre Investitionen aufgrund der günstigen Kreditzinsen stärker als bisher fremdfinanziert haben“, teilte Creditreform mit. Insgesamt bezeichneten 57 Prozent aller Firmen ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut, besonders optimistisch seien die Baubranche und das Verarbeitende Gewerbe.

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