Deutschland

3D-Drucker-Hersteller SLM ist an der Börse

Lesezeit: 1 min
09.05.2014 17:36
Trotz einiger Mühen hat der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions am Freitag den Sprung an die Frankfurter Börse geschafft. Die Aktien legten zum Börsenstart zu. SLM selbst nimmt wie geplant 75 Millionen Euro für seine Expansion ein.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Bei ihrer Börsenpremiere sind die Aktien des 3D-Drucker-Herstellers SLM Solutions über ihrem Ausgabepreis von 18 Euro gestartet. Der erste Kurs am Freitag lag bei 18,20 Euro, anschließend stiegen die Papiere bis auf 18,60 Euro.

SLM Solutions ist der erste echte Börsengang in Frankfurt in diesem Jahr, während die Börsen in London und anderswo in Europa sich vor teils milliardenschweren Emissionen kaum retten können.

Der Börsengang des 3D-Drucker-Herstellers SLM fiel kleiner aus als geplant. Die Altaktionäre verkauften wegen des niedrigen Emissionspreises weniger Aktien. SLM war vom Abwärtstrend bei Papieren anderer Anbieter dieser Technologie in Mitleidenschaft gezogen worden. Die schwedische Arcam hatte binnen vier Wochen 30 Prozent ihres Börsenwertes verloren. SLM selbst nimmt wie geplant 75 Millionen Euro für seine Expansion ein. Mit 3D-Druckern lassen sich beliebige dreidimensionale Bauteile oder Formen herstellen - von Zahnkronen bis zu Einspritzdüsen für Flugzeug-Triebwerke.


Mehr zum Thema:  

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung bedrohen den ehrlichen Mittelstand: Welche Lösungen gibt es?
15.06.2024

Der Zoll geht aktuell deutschlandweit gegen Schwarzarbeit vor - und das ist dringend notwendig: Deutschen Unternehmen gehen jährlich 300...

DWN
Politik
Politik Deutsche Investitionen bedroht: Würth äußert sich besorgt über AfD-Erfolg
15.06.2024

Der Unternehmer Reinhold Würth äußerte Enttäuschung über das Abschneiden der AfD bei der Europawahl, insbesondere in Künzelsau, wo...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt weiter - Hoffnung auf Trendwende schwindet
15.06.2024

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt weiter an, ohne Anzeichen einer baldigen Trendwende. Experten prognostizieren...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Hauptquartier: Amerikaner übergeben Nato-Mission ausgerechnet Deutschland
14.06.2024

Die Nato plant, die internationalen Waffenlieferungen und Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte zu koordinieren. Deutschland fällt...

DWN
Politik
Politik Die Bahn kommt: Bund und Länder einig über Sanierungskosten und Ertüchtigung
14.06.2024

Vor lauter Hiobsbotschaften von der Bahn gehen manchmal die wirklich wichtigen Nachrichten unter. Bund und Länder haben sich diese Woche...

DWN
Politik
Politik Die DWN-Chefredaktion kommentiert: Warum Deutschland bei Abschiebungen Zeit verschwendet
14.06.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Immobilien
Immobilien ZIA-Immobilientag 2024: Krise in der Baubranche „ist noch gar nicht richtig angekommen“
14.06.2024

Beim jährlichen „Tag der Immobilienwirtschaft“ des Spitzenverbands der deutschen Immobilienwirtschaft (ZIA) diese Woche war ein...

DWN
Politik
Politik Waffenruhe Ukraine: Putin nennt Verzicht auf NATO-Mitgliedschaft als Bedingung
14.06.2024

Russlands Präsident Wladimir Putin bietet eine Waffenruhe in der Ukraine an, stellt dafür aber klare Bedingungen auf: Die Ukraine muss...