Politik

Umfrage: Syriza baut Vorsprung vor Griechenland-Wahl aus

Lesezeit: 1 min
21.01.2015 13:13
Nach einer Umfrage des Instituts Rass würden 31,2 Prozent der griechischen Wähler bei der anstehenden Parlamentswahl für die Links-Partei Syriza stimmen. Die Regierungspartei von Antonis Samaras käme demnach nur auf 27 Prozent.
Umfrage: Syriza baut Vorsprung vor Griechenland-Wahl aus

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Vier Tage vor der Parlamentswahl in Griechenland hat die Links-Partei Syriza ihren Vorsprung einer Umfrage zufolge ausgebaut.

Für sie würden 31,2 Prozent der Wähler stimmen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Rass für die Internetseite "iefimerida.gr" hervorgeht. Die regierenden Konservativen von Ministerpräsident Antonis Samaras kämen demnach auf 27 Prozent. Der Vorsprung lag damit bei 4,2 Prozentpunkten nach zuvor 3,8 Punkten. Eine am Montag vorgelegte Umfrage des Instituts Alco sah Syriza sogar 4,6 Punkte vorn.

Die Partei von Alexis Tsipras will das hoch verschuldete Land zwar in der Euro-Zone halten, aber die Sparpolitik stoppen. Zudem verlangt Syriza einen Schuldenerlass für das Land, das seit 2010 mit Finanzhilfen des Internationalen Währungsfonds und seiner Euro-Partner von 240 Milliarden Euro vor einer Staatspleite bewahrt wird.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Entlädt China die geldpolitische „Bazooka“?

Die harte Null Covid Politik hat in China erhebliche wirtschaftliche Kollateralschäden verursacht. Die chinesische Zentralbank dürfte nun...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission: Schulden-Regeln sollen weiter ausgesetzt bleiben

Die Stabilitätsregeln in der EU sollen nach Meinung der Kommission auf unbestimmte Zeit ausgesetzt bleiben.

DWN
Politik
Politik NZZ-Chef: "Die Zeit der liberalen Kreuzzüge ist vorbei."

Am Sonntag wurde dem Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Eric Gujer, in der Frankfurter Paulskirche der Ludwig-Börne-Preis...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Scholz sucht im Senegal nach Gas - vom „Klimaschutz“ ist plötzlich keine Rede mehr

Die Bundesregierung sucht plötzlich händeringend nach Gas. Noch vor wenigen Monaten hatte Berlin die Afrikaner zur Abkehr von fossilen...

DWN
Politik
Politik Gegen China: USA forcieren „drastische“ Aufrüstung Japans

Washington forciert die - bislang untersagte - Aufrüstung Japans. Eine neue Wirtschaftsinitiative soll zudem zur Eindämmung Chinas...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ukraine: Getreide-Exporte im Mai weiter im Tiefflug

Seit Anfang Mai exportiert die Ukraine nur mehr rund ein Drittel des Getreides im Vergleich zum Mai 2021.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eine echte Bedrohung: Cyberkrieg gegen deutsche Mittelständler

Die deutschen Mittelständler sind vermehrt Ziel von Cyberattacken ohne sich dagegen erfolgreich wehren zu können.