Politik

CSU: Griechenland muss der Geldhahn zugedreht werden

Lesezeit: 1 min
16.02.2015 23:44
Die CSU fordert den sofortigen Zahlungsstopp an Griechenland. Dabei spricht die Partei, ganz kosmopolitisch, von einem „Njet“, das Griechenland gesprochen haben soll. Das kann nur eine geopolitische Verirrung sein: Nein heißt auf Griechisch „όχι“:
CSU: Griechenland muss der Geldhahn zugedreht werden

Mehr zum Thema:  
Europa >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Europa  

Reuters meldet:

Nach dem Scheitern der Verhandlungen über weitere Hilfen für Griechenland muss die Europäische Union nach Ansicht des CSU-Finanzpolitikers Hans Michelbach alle Zahlungen an Athen stoppen. "Das griechische Njet muss Konsequenzen haben. Die EU-Gelder müssen als Sicherheit für die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen Griechenlands an seine europäischen Partner zurückgehalten werden," erklärte Michelbach am Montagabend. Mit dem Scheitern der Gespräche ist nach Auffassung Michelbachs auch die Grundlage für weitere Hilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) entfallen. "Der EZB bleibt nach ihren Statuten jetzt gar keine andere Wahl, als Athen endgültig den Geldhahn zuzudrehen", ergänzte der Obmann der Unionsfraktion im Finanzausschuss.

Michelbach sieht nach dem Scheitern auch schon rein zeitlich keine Möglichkeit mehr, in weiteren Verhandlungen auch nur zu einem "von wirtschaftlicher Vernunft geleiteten Übergangsprogramm" zu kommen. "Athen hat die letzte Frist ungenutzt verstreichen lassen. Jede Einigung, selbst wenn sie zustande käme, könnte nicht mehr vor Monatsende in den nationalen Parlamenten beraten und abgestimmt werden. Angesichts der verstockten Haltung der griechischen Regierung ist aber ohnehin nicht erkennbar, wie ein solches Programm aussehen könnte," ergänzte er.


Mehr zum Thema:  
Europa >

DWN
Finanzen
Finanzen Kreditanstalt für Wiederaufbau in der Kritik, nutzt Potenzial unzureichend
19.05.2024

Eine neue Studie der Stiftung Klimaneutralität zieht eine kritische Bilanz zur Rolle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Demnach...

DWN
Politik
Politik Scholz verspricht Hilfe - Überschwemmungen im Saarland zeigen Naturgewalt
19.05.2024

Bundeskanzler Olaf Scholz besuchte Kleinblittersdorf im Saarland, um nach den heftigen Regenfällen und Überschwemmungen Hilfe zu...

DWN
Politik
Politik Putin fördert intensivere Geschäftspartnerschaften mit China
18.05.2024

Putin hat während seines Staatsbesuchs in China eine Stärkung der wirtschaftlichen Kooperation betont und die Sanktionen des Westens...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Überraschende Wende: China nicht mehr Deutschlands Top-Handelspartner
18.05.2024

Für eine beträchtliche Zeit war die Volksrepublik Deutschland der primäre Handelspartner. Jetzt besteht die Möglichkeit, dass China...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nike schnappt Adidas die Nationalmannschaft weg: Der DFB kennt keine Gnade
18.05.2024

Über 70 Jahre waren sie eine Einheit – die deutsche Nationalmannschaft in ihren Adidas-Trikots und ihren Schuhen mit den drei Streifen....

DWN
Finanzen
Finanzen Günstiger Urlaub? Versteckte Kosten, die Sie unbedingt im Blick haben sollen!
18.05.2024

Sie haben Ihren Sommerurlaub bestimmt schon geplant und freuen sich darauf, eine schöne Zeit am Strand zu verbringen und sich zu...

DWN
Finanzen
Finanzen Schulden-Restrukturierung: Ukraine braucht weitere Zugeständnisse von Investoren
18.05.2024

Die Ukraine will möglichst schnell ihre Finanzierung über den Kapitalmarkt neu aufstellen. Es geht um bereits am Markt platzierte...

DWN
Politik
Politik Für immer beschützt von Uncle Sam? Warum Europa nicht mehr auf die Hilfe der USA zählen sollte
18.05.2024

Sinkt das Interesse der USA an Europa? Für Jahrzehnte galt es als gesichert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Westeuropa vor...