Politik

Griechenland zahlt nächste Kredit-Rate an den IWF

Lesezeit: 1 min
16.03.2015 10:43
Griechenland wird am Montag eine Kredittranche in Höhe von 580 Millionen Euro an den IWF zurückzahlen. Das sagt zumindest ein anonymer Regierungsvertreter aus Athen. Im aktuellen Monat konnte Griechenland bisher 650 Millionen Euro an internationale Gläubiger zurückzahlen.
Griechenland zahlt nächste Kredit-Rate an den IWF

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Griechenland wird Regierungskreisen zufolge noch am Montag eine weitere Kredittranche an den IWF zurückzahlen. Es würden 580 Millionen Euro an den IWF überwiesen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von einem Regierungsvertreter in Athen. Griechenland hatte dem IWF in diesem Monat bereits in zwei Tranchen insgesamt rund 650 Millionen Euro zurückgezahlt. Am 20. März ist dann die letzte Rate von rund 350 Millionen Euro fällig.

Die Regierung steht unter Druck, weil sie laufende Schulden bedienen muss. Finanzminister Yanis Varoufakis hält die Lage aber nicht für dramatisch. Auch die EU hat das größte Interesse daran, dass die Gelder fließen: Der IWF ist ein Finanzvehikel der internationalen Steuerzahler, das Risiko für die griechischen Schulden liegt seit dem Banken-Bailout im Jahr 2012 zum größten Teil bei den europäischen Steuerzahlern.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Entlädt China die geldpolitische „Bazooka“?

Die harte Null Covid Politik hat in China erhebliche wirtschaftliche Kollateralschäden verursacht. Die chinesische Zentralbank dürfte nun...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EU-Kommission: Schulden-Regeln sollen weiter ausgesetzt bleiben

Die Stabilitätsregeln in der EU sollen nach Meinung der Kommission auf unbestimmte Zeit ausgesetzt bleiben.

DWN
Politik
Politik NZZ-Chef: "Die Zeit der liberalen Kreuzzüge ist vorbei."

Am Sonntag wurde dem Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), Eric Gujer, in der Frankfurter Paulskirche der Ludwig-Börne-Preis...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Scholz sucht im Senegal nach Gas - vom „Klimaschutz“ ist plötzlich keine Rede mehr

Die Bundesregierung sucht plötzlich händeringend nach Gas. Noch vor wenigen Monaten hatte Berlin die Afrikaner zur Abkehr von fossilen...

DWN
Politik
Politik Gegen China: USA forcieren „drastische“ Aufrüstung Japans

Washington forciert die - bislang untersagte - Aufrüstung Japans. Eine neue Wirtschaftsinitiative soll zudem zur Eindämmung Chinas...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ukraine: Getreide-Exporte im Mai weiter im Tiefflug

Seit Anfang Mai exportiert die Ukraine nur mehr rund ein Drittel des Getreides im Vergleich zum Mai 2021.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Eine echte Bedrohung: Cyberkrieg gegen deutsche Mittelständler

Die deutschen Mittelständler sind vermehrt Ziel von Cyberattacken ohne sich dagegen erfolgreich wehren zu können.