Gemischtes

Wegen Krise: Volvo schließt Werk in Schweden

Der schwedische Autohersteller Volvo will eines seiner wichtigsten Werke vorübergehend schließen. Wegen der schlechten Konjunktur wird das Werk in Torslanda bei Göteborg eine Woche stillgelegt. Viele europäische Autohersteller kämpfen mit Absatzeinbrüchen.
15.10.2012 14:49
Lesezeit: 1 min

Aktuell: Cameron: Schottland darf über Unabhängigkeit abstimmen

Wegen den negativen Auswirkungen der Schuldenkrise auf den europäischen Absatzmarkt hat die Volvo Car Corporation nun angekündigt, ein Werk in Schweden vorübergehend zu schließen. Vom 29. Oktober bis zum zweiten November wird in Torslanda nicht gearbeitet. „Die Rezession in Europa vertieft sich und das beeinträchtigt den Willen der Kunden, neue Autos zu kaufen“, sagte Volvo-Sprecher Per-Ake Froberg dem Wall Street Journal.

Bereits letzten Monat hatte Volvo die Produktion von 57 auf 50 Autos pro Stunde gedrosselt. Die Schließung von Torslanda bedeutet einen weiteren Rückgang der Produktion um 3.000 Fahrzeuge. Auch im belgischen Ghent tritt Volvo bei der Produktion auf die Bremse. Ein Produktionsstopp wie in Torslanda sei dort aber unwahrscheinlich, sagte Frober.

Die Ankündigung  Volvos stellt das bislang letzte Glied in einer Kette von Meldungen über schlechte Auftragslagen bei Autoherstellern dar:  Fiat und Peugeot sind ohne Staatshilfe nicht überlebensfähig (mehr hier). Auch Daimler (hier) und Volkswagen (hier) müssen Absatzeinbrüche verkraften. Die Aussichten für den europäischen  Automarkt werden sich für die nächsten fünf Jahre nicht verbessern (hier). Die Börse spekuliert bereits gegen die gesamte Branche (hier).

Weitere Themen:

Nobelpreis für Wirtschaft geht wieder an zwei Amerikaner

Ohrfeige für Sparkurs: Litauen straft Regierung ab

Wegen Unsicherheit: Deutsche investieren, statt zu sparen

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Panorama
Panorama April 2025: Lohn, Pakete, Elterngeld - die wichtigsten Änderungen
03.04.2025

Beschäftigte im Bau erhalten mehr Lohn, Pakete werden teurer und auch im neuen Bundestag steht einiges an. Der neue Monat bringt zudem...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft DGB-Studie: Chinesische Investoren auf Rückzug in Europa
03.04.2025

Eine Analyse der SPD-nahen Hans-Böckler-Stiftung vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) analysiert, dass die Firmen-Mitbestimmung nach...

DWN
Panorama
Panorama Marode Infrastruktur: Deutschlands bröckelnde Brücken - Geld allein reicht nicht
03.04.2025

500 Milliarden aus dem Schuldenpaket von Union und SPD sollen in die marode Infrastruktur fließen: Brücken, Schienen und Straßen – oft...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Trump-Zölle könnten Preiskarussell, Zinserhöhungen und Insolvenzen anheizen - die EU bereitet sich vor
02.04.2025

Die Regierungen weltweit bereiten sich auf die massive Einführung von Zöllen durch US-Präsident Donald Trump vor, die, so sein Plan,...

DWN
Finanzen
Finanzen Tesla-Aktie stürzt ab: Miese Tesla-Auslieferungen belasten - was das für Anleger bedeutet
02.04.2025

Die weltweiten Auslieferungen des US-Autobauers Tesla sind im vergangenen Quartal um 13 Prozent auf 336.681 Fahrzeuge zurückgegangen....

DWN
Panorama
Panorama Polizei: Kriminalstatistik 2024 zeigt Ausländeranteil bei Gewaltdelikten in Deutschland steigt deutlich
02.04.2025

Die Kriminalstatistik der Polizei offenbart ein besorgniserregendes Bild: Die Zahl der erfassten Gewalttaten ist 2024 um 1,5 Prozent...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes-Benz erwägt Ausstieg aus dem Billigsegment in den USA aufgrund von Trump-Zöllen
02.04.2025

Die Mercedes-Benz Group prüft derzeit, ob sie ihre günstigsten Fahrzeugmodelle in den USA aus dem Sortiment nimmt. Hintergrund sind die...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsen: Volatile Märkte vor Trumps Zollerklärung
02.04.2025

Die US-Börsen dürften überwiegend mit Verlusten in den Mittwochshandel starten, vorbörslich stecken die Technologieindizes an der...