Finanzen

Europa: Staatsschulden steigen auch 2012 ungebremst

Lesezeit: 1 min
24.10.2012 12:20
Die Staatsschulden in der Eurozone sind alleine vom ersten auf das zweite Quartal 2012 um 2,9 Prozentpunkte gestiegen. In der gesamten EU stiegen die öffentlichen Schulden sogar noch stärker.
Europa: Staatsschulden steigen auch 2012 ungebremst

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aktuell: Konjunktur in Europa – Einkaufsmanager-Index weiterhin auf Talfahrt

Der öffentliche Schuldenstand in Europa ist im Laufe dieses Jahres noch weiter angestiegen. Im zweiten Quartal stieg die Verschuldung in der Eurozone gemessen am Bruttoinlandsprodukt auf 90 Prozent. Noch im ersten Quartal hatte die Staatsverschuldung der Euroländer durchschnittlich 87,1 Prozent betragen. Dies teilte nun die Statistikbehörde der EU (Eurostat) mit.

Die Staatsschulden stiegen durchschnittlich auch bei allen 27 EU-Staaten. Im zweiten Quartal lag die Verschuldung gemessen an der Wirtschaftsleistung bei 84,9 Prozent. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal. Damit verschuldete sich die EU deutlich stärker als in den Maastricht-Kriterien vorgesehen.

Schon für das vergangene Jahr stellte Eurostat einen Anstieg der Staatsschulden fest. Trotz steigender Einnahmen sind die Schulden in den vergangenen drei Jahren gewachsen. Verantwortlich dafür sind die Mehrausgaben zur Krisenbekämpfung (mehr hier).

Mehr Themen:

Nigel Farage: EU will Demokratie in Italien und Spanien demontieren

Ifo-Geschäftsklima: Tendenz weiter negativ

Zu harte Forderungen der Troika: In Griechenland droht Bruch der Koalition

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen CDU-Wirtschaftsrat schlägt Alarm: Riskante Inflation wird kleingeredet und Realitätsverweigerung betrieben

Der Wirtschaftsrat der CDU warnt vor den Risiken einer dauerhaft hohen Inflation in Deutschland. Diese würden derzeit massiv kleingeredet.

DWN
Finanzen
Finanzen Gold und Silber: Einführung des Bimetall-Standards würde Fiatgeld-System vernichten

Das aktuelle Fiat-Geldsystem wird früher oder später abgeschafft. Das neue Währungssystem könnte auf dem Bimetall-Standard aus Gold und...

DWN
Deutschland
Deutschland Schwache Nachfrage: Bundesländer geben hunderttausende Impfdosen an den Bund zurück

Zu Beginn der Corona-Impfkampagne war Impfstoff knappes Gut. Nun müssen mehrere Bundesländer hunderttausende Dosen zurückgeben.

DWN
Finanzen
Finanzen Rente im Wahlkampf: Das wollen die Parteien

Die Parteien sehen in der Rentenpolitik großen Handlungsbedarf – und beantworten die Herausforderungen in ihren Wahlprogrammen teils...

DWN
Politik
Politik Toter Corona-Demoteilnehmer war Gründungsmitglied der Partei „Die Basis“

Der Mann, der im Verlauf der Corona-Demos in Berlin nach seiner Festnahme verstorben ist, war Gründungsmitglied der Partei „Die Basis“.

DWN
Technologie
Technologie Südafrika stellt viertgrößtes Kohlekraftwerk der Welt fertig

Südafrika setzt auf Kohle. Nun wurde der Bau eines riesigen Kraftwerks fertiggestellt.

DWN
Deutschland
Deutschland Klima-Sondersteuern bescheren dem Staat einen Geldregen

Die auf das Naturgas CO2 erhobenen Sondersteuern bescheren dem deutschen Staat drastisch steigende Einnahmen. Für Kunden von Waren und...

DWN
Politik
Politik Symbolpolitik auf den Weltmeeren: Fregatte „Bayern“ beginnt Reise in den Indischen und Pazifischen Ozean

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Fregatte in Wilhelmshaven verabschiedet. Zweck der Mission ist die...