Weltwirtschaft

Eisenerz-Preis bricht in China um fast sechs Prozent ein

Lesezeit: 1 min
07.07.2015 11:32
Am Dienstag ist der Eisenerz-Preis in China um 5,9 Prozent auf umgerechnet 60 Dollar je Tonne zurückgegangen. An der Börse Singapur verbilligte sich Eisenerz zur Lieferung nach China um 3,9 Prozent auf 52 Dollar.
Eisenerz-Preis bricht in China um fast sechs Prozent ein

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Eine schwächelnde Nachfrage hat den Eisenerz-Preis in China am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Der an der Börse Dalian gehandelte Future rutschte um 5,9 Prozent ab und war mit 376 Yuan (60 Dollar) je Tonne so billig wie zuletzt vor drei Monaten. An der Börse Singapur verbilligte sich Eisenerz zur Lieferung nach China um 3,9 Prozent auf 52 Dollar. „Der Nachschub nimmt zu, während die Stahlhütten gleichzeitig die Produktion herunterfahren“, sagte Analyst Xu Huimin von Huatai Futures. Die Unternehmen rechneten mit einem Rückgang des Erzpreises auf bis zu 45 Dollar je Tonne. Im Sog des Eisenerz-Preises gab der Shanghaier Stahl-Future um fünf Prozent nach und markierte mit 1.961 Yuan (314 Dollar) je Tonne den zweiten Tag in Folge ein Rekordtief.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen VW befindet sich im „Preiskrieg" und will um Marktanteile in China kämpfen
22.04.2024

Lange war Volkswagen der Platzhirsch unter den Automobilherstellern in China. Doch nun tobt ein brutaler Wettbewerb um den Markt für...

DWN
Politik
Politik Wahlen zum EU-Parlament: Deutsche Spitzenkandidaten für Europa
22.04.2024

Als Zugpferde für den Europawahlkampf setzen in diesem Jahr viele Parteien auf altbekannte politische Gesichter. Es gibt aber auch...

DWN
Politik
Politik Habeck will bei Ukraine-Unterstützung weiter vorangehen
22.04.2024

Nach dem grünem Licht aus den USA zur Ukraine-Hilfe hat nun auch Robert Habeck (Grüne) appelliert, dass Deutschland in seiner...

DWN
Politik
Politik Kiew hofft auf baldige Lieferung von Militärhilfe 
22.04.2024

Nach der Zusage im US-Repräsentantenhaus, endlich das lange umstrittene Hilfspaket für die Ukraine freizugeben, wächst die Zuversicht in...

DWN
Politik
Politik FDP verlangt Wirtschaftswende: SPD über Vorstoß Lindners empört
22.04.2024

FDP-Chef Christian Lindner hat am Wochenende ein Papier seiner Partei mit Forderungen zur Verbesserung der Wirtschaftslage vorgelegt. In...

DWN
Technologie
Technologie Traditionelle Hannover Messe beginnt mit Kanzlerrundgang
22.04.2024

In Hannover hat wieder einmal die traditionelles Messe für Maschinenbau und Elektrotechnik begonnen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPd)...

DWN
Politik
Politik Weltweite Militärausgaben durch Ukraine-Krieg auf Höchststand
22.04.2024

Immer mehr Geld wird für das Militär ausgegeben und das weltweit - Forscher sehen dafür erkennbare Gründe.

DWN
Finanzen
Finanzen Draghis gefährliche Vision: 500-Milliarden-Euro zur Neugestaltung Europas
22.04.2024

Der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi hat eine klare Vision: Das Investitionsvolumen innerhalb Europas soll radikal erhöht werden. Ein...