Politik

Überwachung: Niedersachsen will von US-Geheimdiensten lernen

Lesezeit: 1 min
21.03.2016 01:17
Der niedersächsische Minister Boris Pistorius wird im April eine Informationsreise in die USA antreten. Bei verschiedenen Unternehmen und Einrichtungen will er sich mit den Themen Cyber Security, Cyber Crime und mit dem Bereich IT im Allgemeinen beschäftigen.
Überwachung: Niedersachsen will von US-Geheimdiensten lernen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Internet  
Militär  

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, reist Anfang April zu einer Informationsreise in die USA. Dabei besucht der Minister laut AFP Regierungseinrichtungen und Unternehmen, die sich unter anderem mit den Herausforderungen im Bereich Cyber Security, Cyber Crime, Polizeiarbeit und Migration beschäftigen. Darüber hinaus wird sich der Minister auch über die aktuellsten Entwicklungen im Bereich IT informieren. Die Reise verläuft vom 4. bis 10. April von Washington über Seattle nach San Francisco.

Die erste Etappe der Reise führt die niedersächsische Delegation für zwei Tage nach Washington D.C. Hier werden Gespräche u.a. mit dem Department of State, dem FBI und dem Department of Homeland Security stattfinden. Themenschwerpunkte sind die von den Sicherheitsbehörden in den USA angewandten Methoden zur Reduzierung der Schwerstkriminalität, aber auch die Bekämpfung von Cyber Crime und Cyber-Attacken auf die Netzwerke der Verwaltung. Auch zum Thema Migrationspolitik gibt es mehrere Termine. So trifft sich Minister Pistorius im State Department mit dem Office of Multilateral Coordination and External Migration (MCE). Außerdem ist ein Round Table Gespräch mit Think Tanks aus dem Bereich der Migrationspolitik geplant.

Die zweite Etappe der Reise führt die Delegation aus Niedersachsen an die Westküste der USA. In Seattle ist zunächst ein Besuch der Hauptsitze der Firmen Microsoft und Amazon, insbesondere zu den Themen Cyber-Sicherheit und Cloud geplant. Im „Silicon Valley“ in der Nähe von San Francisco sind unter anderem Gespräche mit den Firmen Google, Mobile Iron und Facebook terminiert. Außerdem wird der Minister das Headquarter der Polizei in San Francisco besuchen.

 

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Grenzziehung: Russlands Planspiele sorgen für Besorgnis bei Nachbarn
22.05.2024

Ein russisches Gesetzesprojekt zur Neubestimmung der Ostsee-Grenzen sorgt für Aufregung bei Nachbarländern. Litauen spricht von...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handelskonflikt mit USA und EU heizt sich auf: China erwägt höhere Import-Zölle auf Verbrenner
22.05.2024

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China eskaliert weiter und erfasst nun auch europäische Autobauer, die gar keine E-Autos...

DWN
Finanzen
Finanzen Bundesbank: Konjunkturaussichten hellen sich langsam auf
22.05.2024

Die deutsche Wirtschaft scheint das Gröbste überstanden zu haben. Nach einem leichten Wachstum zu Jahresbeginn dürfte die Konjunktur...

DWN
Politik
Politik Lehrerverband will Islamunterricht: Lösung für bessere Integration oder Anbiederung?
22.05.2024

Gut 1,6 Millionen Schüler moslemischen Glaubens besuchen mittlerweile Deutschlands Schulen. Für sie wünscht sich der Präsident des...

DWN
Immobilien
Immobilien Bessere Laune im Bausektor, aber Auftragsmangel immer noch zentrales Problem
22.05.2024

Auf dem ZIA-Finance Day letzte Woche ging es - unter anderen Schlüsselthemen - um die sich stabilisierende makroökonomische Lage in...

DWN
Finanzen
Finanzen Der DWN-Marktreport: Börsen im Rally-Modus – Aktienmärkte erreichen Allzeithochs, Metalle glänzen
22.05.2024

Die vergangene Woche konnte sich sehen lassen: Die internationalen Finanz- und Rohstoffmärkte warteten mit beeindruckenden Preisbewegungen...

DWN
Politik
Politik Erleichterungen für Hausarztpraxen im Fokus
22.05.2024

Das Bundeskabinett befasst sich mit einer stärkeren Absicherung der Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten - besonders in...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Europawahl und die AfD: Unternehmen äußern wirtschaftliche Bedenken
22.05.2024

Neue IW-Studie: Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen lehnt die AfD deutlich ab. Sie sind besorgt über den Wirtschaftsstandort...