Finanzen

Berlin und Tel Aviv werden Startup-Partner

Lesezeit: 1 min
28.03.2016 13:26
Berlin und Tel Aviv verbindet seit Kurzem eine Partnerschaft zur Förderung von innovativen Firmen. Die Kooperation sieht einen Firmenaustausch zwischen den beiden Städten vor. Kommende Woche werden die ersten israelischen Startups in Berlin erwartet.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Berlin und Tel Aviv arbeiten bei der Förderung von jungen Firmen fortan stärker zusammen, wie Times of Israel berichtet. Kommende Woche werden die ersten  fünf israelischen Unternehmen ihre Büroräume in der deutschen Hauptstadt beziehen. „Berlin und Tel Aviv haben viel gemeinsam. Beide Städte stehen für Kreativität und Unternehmensgeist.  Sie ziehen junge Talente an und bieten diesen die richtige Umgebung, um ihre Ideen zu verwirklichen“, sagte Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller.

Das Programm ist Teil eines Abkommens zwischen Berlin Partner und Tel Aviv Global, zwei öffentlichen Projekten, die sich für eine weltweite Vernetzung von Startups einsetzen. Ila Oren, Gründerin von Tel Aviv Global, erkennt in dem Firmenaustausch die Chance für israelische Unternehmen, einen Fuß in den deutschen  Markt zu setzen und in einem nächsten Schritt von hier aus andere Länder in Europa zu erschließen.

Die Wirtschaftsförderung Berlin Partner wählt derzeit deutsche Firmen aus, die sich in Tel Aviv niederlassen können. Im Gegenzug bietet Berlin Partner den israelischen Startups Büros zur Zusammenarbeit mit ihren deutschen Pendants, stellt Mentoren und Kontakt zu Investoren bereit. Die Israelis werden außerdem bei der Suche nach Unterkünften unterstützt.

„Wenn die Unternehmer in Berlin ankommen, erhalten sie einen Arbeitsplatz und intensive Konsultationen über das örtliche Startup-Ökosystem. Wir werden sie mit etablierten Firmen und wissenschaftlichen Instituten zusammenbringen, um Partner für eine Zusammenarbeit zu finden. Solch ein Austausch kreativer Menschen ist ein wichtiger Faktor für Innovation“, sagte Stefan Franzke von Berlin Partner.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Globalisierung Gesundheitswesen: Das gelbe Impfbuch aus Papier wird digital
18.06.2024

Milliarden Covid-Impfzertifikate haben als Nachweise ihre Gültigkeit verloren. Der traditionelle Impfpass soll an die Stelle der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Liquidität: Baubranche leidet unter übler Zahlungsmoral der Behörden
18.06.2024

Die deutsche Baubranche kämpft neben der Wohnungsbau-Krise vor allem mit der schlechten Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Ausgerechnet...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie passives Investieren den Markt für Vermögensverwalter in Deutschland verändert
18.06.2024

In den letzten Jahren hat sich die Landschaft der Vermögensverwaltung in Europa und Deutschland grundlegend verändert. Ein wesentlicher...

DWN
Politik
Politik Umfrage Thüringen-Wahl: AfD und BSW bei fast 50 Prozent - schwierige Regierungsbildung droht
18.06.2024

Rund zweieinhalb Monate vor der Thüringen-Wahl zeigt sich eine schwierige Regierungsbildung. In einer aktuellen Umfrage des Instituts...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Erholung auf wackligen Beinen, US-Dollar im Aufwind, Gold leidet - der DWN-Marktreport
18.06.2024

Die DAX-Erholung hat sich im Dienstagshandel fortgesetzt, alles bleibt aber eine wacklige Angelegenheit. Am Gesamtmarkt sorgen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rockwell Automation: Cybersicherheit dominiert Prioritätenliste der Automobilindustrie
18.06.2024

Eine neue Studie von Rockwell Automation zeigt, dass Cybersicherheit für Automobilhersteller oberste Priorität hat. Aber warum ist das so?

DWN
Politik
Politik EU-Spitzenposten: Keine Einigung - von der Leyen braucht Geduld
18.06.2024

Der Poker um die Besetzung der EU-Spitzenposten nach der Europawahl geht in die Verlängerung: Die Staats- und Regierungschefs der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstandsumfrage: Betriebssoftware ist das Herzstück der Digitalisierung in Unternehmen
18.06.2024

Ein neuer Report zeigt: ERP-Systeme sind entscheidend für die Digitalisierung im Mittelstand. Während KI und Cloud weniger wichtig sind,...