Technologie

Angriff auf Netflix: Amazon wird Medien-Unternehmen

Lesezeit: 1 min
19.04.2016 00:34
Amazon greift den Konkurrenten Netflix mit einem neuen Preismodell an. Filme und Serien im Amazon-Monatsabo seien im wichtigen amerikanischen Markt für Online-Videos künftig einen Dollar günstiger als der populärste Netflix-Tarif. Bisher gab es Amazons Videodienst in den USA nur als Teil des Prime-Jahres-Abos.
Angriff auf Netflix: Amazon wird Medien-Unternehmen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Internet  

Amazon greift im amerikanischen Markt für Online-Videos den Rivalen Netflix mit einem neuen Preismodell an. Das Angebot an Filmen und Serien gibt es künftig auch im Monatsabo, der Preis ist mit 8,99 Dollar um einen Dollar günstiger als der populärste Netflix-Tarif, wie das Unternehmen in der Nacht zum Montag unter anderem dem Wall Street Journal und dem Finanzdienst Bloomberg mitteilte.

In den USA gab es das Video-Angebot bisher nur als Teil des Prime-Jahresabos, das unter anderem einen schnelleren kostenlosen Versand einschließt. Dort kostet ein Jahr Prime 99 Dollar, in Deutschland 49 Euro. Hierzulande kann man den Video-Service bereits auch für 7,99 Euro im Monat nutzen. In den USA wird es künftig zusätzlich die komplette Prime-Mitgliedschaft für 10,99 Dollar pro Monat geben.

Die USA waren bisher nach wie vor der wichtigste Markt für Netflix. Anfang des Jahres startete der Dienst aber in 130 weiteren Ländern und hat damit eine fast globale Reichweite – bis auf China und einige wenige andere Länder.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Völkerrechtler: Der Great Reset ist ein großer Schwindel - das Weltwirtschaftsforum gehört aufgelöst

Lesen Sie heute den zweiten Teil des Interviews, das DWN-Autor Ralf Paulsen mit Alfred de Zayas, dem ehemaligen Sekretär der...

DWN
Deutschland
Deutschland Kubicki deckt auf: Grundrechte der Deutschen wurden jahrelang auf Basis von Behauptungen beschnitten

Die Deutschen wurden in den vergangenen zwei Jahren offenbar auf Basis bloßer Behauptungen von RKI und Gesundheitsministerium gegängelt....

DWN
Politik
Politik Putins Tauschbörse: Getreideexporte aus der Ukraine gegen Aufhebung der Sanktionen

Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi.

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt die Vermögensabgabe – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Politik
Politik Ukraine: Deutschland soll sich selbst das Gas abdrehen

Der ukrainische Netzbetreiber fordert von Deutschland, sich selbst schweren Schaden zuzufügen.

DWN
Politik
Politik Nach russisch-chinesischem Manöver: Japan und USA setzen auf Abschreckung

Der Konflikt im Indopazifik schaukelt sich zunehmend hoch.

DWN
Politik
Politik China wirft NATO und USA Einmischung, Übertreibung und Doppelmoral vor

Die USA versuche, so der chinesische Außenamtssprecher Wang Wenbin, "Chinas Entwicklung einzudämmen und zu unterdrücken und die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Chinesische Frachten zu teuer: Turbulenzen auf hoher See

Nicht nur gebrochene Lieferketten, sondern auch die globalen Frachtpreise bereiten deutschen Unternehmen Kopfzerbrechen.