Politik

Russischer Kampf-Jet über Syrien abgestürzt

Lesezeit: 1 min
23.04.2016 02:28
In der Nähe von Damaskus ist ein russischer Kampfjet abgestürzt. Der IS behauptet, er habe das Flugzeug abgeschossen. Die Russen sprechen von einem technischen Defekt. Sollte es der IS gewesen sein, könnte dies die Lage eskalieren.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Am Freitagabend ist in der Nähe von Damaskus ist ein russischer Kampf-Jet des Typs Mig-23 mit einem syrischen Piloten abgestürzt. Bei dem Piloten handelt es sich um Azzam Eid, der sich aktuell in der Gefangenschaft der Terror-Miliz ISIS befinden soll, berichtet Reuters. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Tass soll das Flugzeug aufgrund eines technischen Defekts abgestürzt sein. Doch ISIS meldet, dass die Mig-23 von ihr abgeschossen wurde. Die syrische Regierung hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert. Anfang April hatte die al-Nusra-Front einen syrischen Jet des Typs S-22 abgeschossen. Der Pilot befindet sich ebenfalls in Gefangenschaft. Für den Fall des Bruchs der Waffenruhe im Syrien-Konflikt wollten die USA die islamistischen Milizen mit Ein-Mann-Boden-Raketen (MANPADS) beliefern.

Nach Angaben von Lister, der zudem Nahost-Experte am Brookings Institution ist, ist die beste Luftabwehrwaffe, die sich im Repertoire von ISIS befindet, die SA-18 Igla Manpads. Diese hat eine Reichweite von 10.000 Fuß, also 3,048 Meter. Unklar bleibt, ob ISIS mittlerweile an bessere MANPADS herangekommen ist.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Globalisierung Gesundheitswesen: Das gelbe Impfbuch aus Papier wird digital
18.06.2024

Milliarden Covid-Impfzertifikate haben als Nachweise ihre Gültigkeit verloren. Der traditionelle Impfpass soll an die Stelle der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Liquidität: Baubranche leidet unter übler Zahlungsmoral der Behörden
18.06.2024

Die deutsche Baubranche kämpft neben der Wohnungsbau-Krise vor allem mit der schlechten Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Ausgerechnet...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie passives Investieren den Markt für Vermögensverwalter in Deutschland verändert
18.06.2024

In den letzten Jahren hat sich die Landschaft der Vermögensverwaltung in Europa und Deutschland grundlegend verändert. Ein wesentlicher...

DWN
Politik
Politik Umfrage Thüringen-Wahl: AfD und BSW bei fast 50 Prozent - schwierige Regierungsbildung droht
18.06.2024

Rund zweieinhalb Monate vor der Thüringen-Wahl zeigt sich eine schwierige Regierungsbildung. In einer aktuellen Umfrage des Instituts...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Erholung auf wackligen Beinen, US-Dollar im Aufwind, Gold leidet - der DWN-Marktreport
18.06.2024

Die DAX-Erholung hat sich im Dienstagshandel fortgesetzt, alles bleibt aber eine wacklige Angelegenheit. Am Gesamtmarkt sorgen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Rockwell Automation: Cybersicherheit dominiert Prioritätenliste der Automobilindustrie
18.06.2024

Eine neue Studie von Rockwell Automation zeigt, dass Cybersicherheit für Automobilhersteller oberste Priorität hat. Aber warum ist das so?

DWN
Politik
Politik EU-Spitzenposten: Keine Einigung - von der Leyen braucht Geduld
18.06.2024

Der Poker um die Besetzung der EU-Spitzenposten nach der Europawahl geht in die Verlängerung: Die Staats- und Regierungschefs der...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mittelstandsumfrage: Betriebssoftware ist das Herzstück der Digitalisierung in Unternehmen
18.06.2024

Ein neuer Report zeigt: ERP-Systeme sind entscheidend für die Digitalisierung im Mittelstand. Während KI und Cloud weniger wichtig sind,...