Finanzen

Schock im Süden: Italiens und Spaniens Schulden explodieren

Lesezeit: 1 min
15.12.2012 01:49
Die Verschuldung in Italien hat die 2-Billionen-Euro-Marke überschritten. Seit 2008 steigen die öffentlichen Schulden, daran konnte auch Monti bisher nichts ändern. Zwar ist der spanische Schuldenberg deutlich kleiner, aber auch hier wurde ein neuer Rekord erzielt.
Schock im Süden: Italiens und Spaniens Schulden explodieren

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Italien befindet sich im Wahlkampf: Sparmaßnahmen, ein möglicher Bailout sowie umstrittene Struktur-Reformen sind die Themen (hier). Doch unabhängig davon, wer in den vergangenen zwei Jahren an der politischen Spitze des Landes stand, die öffentlichen Schulden des Landes steigen weiter an. Weder Berlusconi noch Monti konnten daran bisher etwas ändern. Wie am Freitag bekannt wurde, hat die öffentliche Verschuldung des Landes im Oktober nun die 2-Billionen-Euro-Marke überschritten – das wären theoretisch 82.192 Euro pro Haushalt. Prognosen der EU-Kommission legen nahe, dass die Verschuldung in diesem Jahr noch auf insgesamt 126,5 Prozent des BIP ansteigen werde und 2013 sogar auf 127,6 Prozent. Nur Griechenland weist eine höhere Verschuldung in der EU auf.

Doch nicht nur der Schuldenberg in Italien ist weiter gestiegen. Wie die spanische Zentralbank am Freitag miteilte erreichte die öffentliche Verschuldung des Landes mit 77,4 Prozent des BIPs ebenfalls eine landeseigene Rekordmarke. Das Defizit-Ziel hatte die spanische Regierung ja bereits vergangene Woche ad acta gelegt (hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Milliardengrab für den Westen: Die Ukraine ist zahlungsunfähig

Die Ratingagenturen S&P und Fitch haben die Ukraine als teilweise zahlungsunfähig herabgestuft. Den Gläubigern im Westen drohen...

DWN
Finanzen
Finanzen Der Kampf ums Bargeld entscheidet sich in Europa

Die Bargeldabschaffung bekommt immer stärkere Kraft und beschleunigt sich. Gute Nachrichten für das Bargeld sind rar. Von 100 Nachrichten...

DWN
Politik
Politik Nato-Deal: Schweden liefert ersten Mann an die Türkei aus

Im Gegenzug für den Nato-Beitritt von Schweden hatte die Türkei die Auslieferung einer Reihe von Personen gefordert. Nun will Stockholm...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energie-Krise: Russland erhöht Erdgas-Lieferungen an Ungarn

Ungarn hatte Russland um mehr Gas gebeten, um die Energieversorgung für den kommenden Winter sicherzustellen. Dieser Bitte kommt Gazprom...

DWN
Finanzen
Finanzen Die größten Vermögensverwalter der Welt setzen plötzlich auf Krypto

Die Vermögensverwalter Abrdn, BlackRock und Charles Schwab haben im August massive Geschäfte im Krypto-Sektor gestartet. Sie erwarten...

DWN
Finanzen
Finanzen George Soros: Big-Tech-Investment kam zum richtigen Zeitpunkt

Nachdem die Investmentfirma von George Soros ihre Beteiligungen an großen US-Technologiefirmen deutlich erhöhte, sind deren Aktienkurse...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Lithium: Engpässe und explodierende Preise beim Treiber der „Verkehrswende“

Lithium gilt als strategischer Rohstoff für Batterien und die Elektromobilität. Allerdings ist die Versorgung nicht gesichert, schon...

DWN
Deutschland
Deutschland Energie-Krise: Bäcker ächzen unter steigenden Kosten

Angesichts explodierender Energiekosten warnen die Bäcker in Deutschland vor einem teuren Herbst und fordern Unterstützung von der...