Finanzen

Dänische Maersk prüft Übernahme von Hanjin und HMM

Lesezeit: 1 min
29.09.2016 01:55
Die weltweit größte Reederei Maersk könnte die angeschlagenen südkoreanischen Konkurrenten Hanjin und HMM übernehmen. Dies würde die Marktmacht des Unternehmens in dem kriselnden Container-Frachtgeschäft sowie die Präsenz in der Region Pazifik stärken.
Dänische Maersk prüft Übernahme von Hanjin und HMM

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die weltgrößte Reederei A. P. Møller-Mærsk kommt offenbar als Käufer für die angeschlagenen südkoreanischen Reedereien Hanjin und Hyundai Merchant Marine (HMM) in Frage, berichtet splash247.com. Maersk selbst hatte in der Vergangenheit angekündigt, weiter expandieren zu wollen und dies eher durch Übernahmen als den Kauf neuer Schiffe zu realisieren.

„Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass Maersk die Unternehmenswerte von Hanjin und HMM übernimmt“, sagte der Transport-Analyst David Kerstens auf Bloomberg.

Die Aktien von Hanjin reagierten mit deutlichen Kursaufschlägen auf den Kommentar und stiegen um über 10 Prozent. Hanjin hatte Ende August Gläubigerschutz beantragt. Die Situation ist derzeit unklar, nur langsam werden die weltweit gestrandeten Containerschiffe entladen. HMM befindet sich seit Monaten in einem Restrukturierungsprozess.

„Im laufenden Jahr gab es viele Fusionen und einige Konkurrenten von Maersk sind deutlich gewachsen. Die Konkurrenz hat also zugenommen“, sagte Kerstens.

Falls Maersk die beiden Reedereien übernimmt, könnte es seinen globalen Marktanteil um etwa 5 Prozent ausbauen. Zudem würde das Unternehmen seine Präsenz in der wichtigen Region Pazifik stärken.

Maersk wollte sich bislang nicht zu den Spekulationen äußern.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber 5 Immobilienweisheiten – oder wie Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern können

Aufgrund der hohen Nachfrage zeigen Immobilien eine äußerst positive Wertentwicklung. Mit ein paar Maßnahmen lässt sich der Preis der...

DWN
Politik
Politik Spannungen nehmen weiter zu: China entsendet Zerstörer und Flugzeugträger / Sorge auf Okinawa

Geraten jetzt auch Japan und andere pazifische Anrainerstaaten ins Visier der chinesischen Streitkräfte?

DWN
Deutschland
Deutschland Bundesetat 2022 sieht zweithöchste Neuverschuldung der Geschichte vor

Im Bundeshaushalt 2022 ist eine Neuverschuldung von 138,9 Milliarden Euro vorgesehen. Und ein erheblicher Posten ist dabei noch nicht...

DWN
Deutschland
Deutschland DIHK: Stimmung in der deutschen Industrie massiv eingebrochen

Die deutsche Wirtschaft blickt äußerst pessimistisch in die Zukunft. Ein Drittel der von der DIHK befragten Firmen rechnet mit noch...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt der Lastenausgleich – und wie schützen sich Anleger?

Immer mehr Stimmen fordern einen Corona- oder Ukraine-Lastenausgleich – also eine verpflichtende Vermögensabgabe, die die exorbitanten...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Erzeugerpreise steigen um 33,5 Prozent

Die deutschen Hersteller haben ihre Erzeugerpreise so stark erhöht wie nie zuvor - um 33 Prozent innerhalb eines Jahres. Butter verteuerte...

DWN
Deutschland
Deutschland Stahlkonzern Vallourec schließt deutsche Werke

Die IG Metall hatte es schon lange befürchtet, am Mittwoch wurde es Gewissheit: Vallourec will seine deutschen Standorte in Düsseldorf...

DWN
Finanzen
Finanzen Zentralbanken investieren massiv in Aktien

Die Zentralbanken definieren ihre Rolle zunehmend neu. Was bedeutet das für den Aktienmarkt?

DWN
Politik
Politik Affenpocken-Ausbrüche in Europa nehmen zu

Ausbrüche von Affenpocken in Großbritannien, Portugal, Spanien, Italien und den USA sorgen für Alarm. Doch Experten raten vorerst nicht...