Politik

Verhandlungen gescheitert: Neuwahlen in Griechenland im Juni

Lesezeit: 1 min
15.05.2012 15:51
Auch das jüngste Treffen zwischen dem griechischen Präsidenten und den Parteiführern hat keine Lösung herbeigeführt. Nun kommt es zu Neuwahlen in Griechenland. Eine Übergangsregierung soll bis dahin die Geschäfte übernehmen.

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Griechenland steht vor Neuwahlen. Nachdem auch das letzte Treffen, mit dem Versuch, eine Technokraten-Regierung zu bilden, gescheitert sind, werden die Griechen im Juni erneut an die Wahlurne gehen. Der Pasok-Chef Evangelos Venizelos sagte, er würde dafür kämpfen, dass Griechenland seinen Weg nach vorne findet und bestätigte, dass Neuwahlen notwendig seien. Er hoffe, es werde diesmal eine „reife Entscheidung“ fallen und ergänzte: „In Gottes Namen, lasst es nicht noch zum Schlimmsten kommen“

In einem nächsten Schritt werden die Parteiführer am Mittwochmittag erneut im Präsidentenpalast zusammenkommen, um einer Übergangsregierung zuzustimmen, die die Geschäfte bis zur Bestätigung einer neuen Regierung nach den Neuwahlen, übernehmen soll. Ein genauer Termin für die Neuwahlen steht noch nicht fest, aber es wird voraussichtlich Mitte Juni sein.

In akuellen Umfragen liegt Alexis Tsipras Syriza-Partei deutlich vorn und würde, wenn sie bei der Neuwahl als Sieger hervorgeht, 50 extra Sitze im griechischen Parlament erhalten.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Weniger Administration, mehr Innovation: Digitale bAV-Verwaltung schafft Raum für Neues

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft EILMELDUNG – Containerschiff verliert 40 Container, gerät anschließend in Brand

Das Containerschiff „ZIM Kingston“ hat westlich der amerikanisch-kanadischen Grenze zuerst 40 Container verloren. Anschließend ist...

DWN
Finanzen
Finanzen „Größter Crash der Geschichte“: Experten empfehlen Anlegern schnell zu handeln, um Vermögenswerte zu schützen

Finanzexperten empfehlen Klein- und Großanlegern, dass sie ihre Anlagestrategien überdenken, bevor es zu spät ist. Denn auf die Welt...

DWN
Politik
Politik Die Privatisierung der Politik: Wie Konzerne die Macht übernehmen - und die Demokratie beseitigen

Der Staat zieht sich immer mehr zurück, seine Aufgaben übernehmen profitorientierte Konzerne, die über keinerlei demokratische...

DWN
Finanzen
Finanzen Wie globale Finanzkrisen entstehen – und wie man den drohenden Crash erkennt

Finanzkrisen treten immer wieder auf. Die Börsenkurse stürzen dann innerhalb kürzester Zeit ins Bodenlose. Doch was sind die Auslöser...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands radikale Energie-Politik: Soziale Schieflage droht, Wachstum und Wohlstand sind massiv gefährdet

DWN-Autor Henrik Paulitz appelliert an die Politik, Deutschland nicht zugrunde zu richten.

DWN
Finanzen
Finanzen Wie die Superreichen ihr Geld sparen und dabei massiven Einfluss ausüben - und zwar ganz legal

Steuern sparen, Macht ausüben, und zwar völlig gesetzeskonform: Wie das geht, zeigt DWN-Kolumnist Ernst Wolff.

DWN
Deutschland
Deutschland Spritpreis-Explosion: So viel Benzin und Diesel dürfen Sie privat lagern

Einige Bürger kommen aufgrund der Spritpreis-Explosion auf die Idee, Benzin und Diesel privat zu lagern. Doch dabei sind genaue...

DWN
Finanzen
Finanzen EU will Bargeld-Obergrenze einführen: Was kommt als nächstes?

DWN-Gastautor Hansjörg Stützle analysiert, wie die Politik das Bargeld Schritt für Schritt abschafft. Der überzeugte...