Politik

Umfrage: Jeder zweite Microsoft-Kunde will zu Apple wechseln

Lesezeit: 1 min
19.11.2012 11:08
Microsoft-Nutzer sind zunehmend unzufrieden mit der Software. Die Meldung könnte Apple-Aktien wieder Autrieb verschaffen.
Umfrage: Jeder zweite Microsoft-Kunde will zu Apple wechseln

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Aktuell: Geheimplan: Yahoo und Facebook wollen Google-Suche angreifen

Eine neue Umfrage über die Kundenzufriedenheit von Microsoft-Nutzern kommt zu einem verheerenden Ergebnis für den Software-Giganten. So plant knapp jeder zweite Microsoft-Kunde sich in Zukunft ein Apple-Produkt zu kaufen. Die Umfrage wurde von der Antiviren-Firma Avast durchgeführt. Dafür wurden 135.000 Windows-Kunden befragt, die entweder Windows 7, Windows Vista oder Windows XP auf ihren Rechnern installiert haben.

Nur eine Minderheit von neun Prozent hat vor, sich in der nächsten Zeit das neue Betriebssystem Windows 8 anzuschaffen. 16 Prozent der Befragten wollen sich einen neuen Computer kaufen. 30 Prozent davon planen die Anschaffung eines iPads. Allerdings könnte Microsoft durch die Einführung seines Tablet-Angebots Surface diesen Trend noch umkehren, schreiben die Autoren der Umfrage.

„Windows 8 ist eine große Chance für Apple, Microsoft-Kunden abzuwerben“, meint IT-Experte Jean-Louis Gassee. Die Realität scheint die Ergebnisse der Studie zu untermauern. So lief der Verkaufstart des neuen Betriebssystems Windows 8 in der vergangenen Woche nur schleppend an. Die Umfrage dürfte für Apple ein Hoffnungsschimmer sein, da der Aktienkurs der Firma in der vergangenen Woche stark unter Druck stand (mehr hier).

Weitere Themen

Unaufhaltsam: Google macht die Zeitungen platt

Stasi 2.0: Skype soll Daten eines Jugendlichen an die Polizei weitergegeben haben

CleanIT: Bundesregierung will Internet auf „verdächtige Inhalte“ durchsuchen

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Können Kasachstan und Aserbaidschan russische Energie ersetzen?
23.02.2024

Aserbaidschan und Kasachstan sollen als Folge des Ukrainekrieges zu wichtigen Energieversorgern Deutschlands und der EU werden. Doch wie...

DWN
Politik
Politik Ukraine-Krieg: Wunderwaffen gibt es nicht
23.02.2024

Im Ukraine-Krieg treffen russische auf westliche Waffensysteme. Inwieweit lässt sich deren Effektivität vergleichen, sind ausgebrannte...

DWN
Finanzen
Finanzen Bund geht wieder leer aus: Erneut kein Bundesbank-Gewinn
23.02.2024

In der Bundesbank-Bilanz steht zum vierten Mal in Folge unter dem Strich eine Null, dabei könnte der Bundesfinanzminister einen Geldsegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Solarhersteller unter Druck: Meyer Burger plant Werksschließung in Sachsen
23.02.2024

Die Solarindustrie hierzulande steht unter Druck: Annähernd 90 Prozent der nach Deutschland importierten Photovoltaikanlagen stammen laut...

DWN
Finanzen
Finanzen Allzeithochs bei DAX, MSCI World und Co.: Jetzt besser nicht investieren?
23.02.2024

Zahlreiche Aktienindizes sind kürzlich auf Rekordhochs gestiegen, der deutsche DAX beispielsweise kletterte im gestrigen Donnerstagshandel...

DWN
Immobilien
Immobilien BGH zur Frage der Zerrüttung: Mietverhältnis bei Streit nicht automatisch kündbar
23.02.2024

Wenn das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter zerrüttet ist und der Vermieter deshalb den Mietvertrag kündigen will, geht das nur,...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Wirtschaftsleistung in Deutschland: BIP schrumpft Ende 2023
23.02.2024

In Deutschland herrscht weiterhin Konjunkturflaute. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, also die Wirtschaftsleistung, schrumpfte im...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft IWF: Russlands Wirtschaft trotzt Sanktionen, doch Überhitzung droht
22.02.2024

Gerade erst hat die Europäische Union neue Finanzsanktionen gegen Russland beschlossen. Doch Russlands Wirtschaft scheint den Maßnahmen...