Politik

Überraschung: Monti muss um Einzug ins Parlament zittern

Lesezeit: 1 min
25.02.2013 16:29
Monti ist der große Verlierer der italienischen Wahlen. Sowohl im Senat als auch im Parlament landet seine Partei ersten Hochrechnungen zufolge nur auf Platz vier und könnte an der 10-Prozent-Hürde scheitern. Selbst der Ex-Komödiant Beppe Grillo hat fast doppelt so viele Stimmen wie Montis Partei erhalten.
Überraschung: Monti muss um Einzug ins Parlament zittern

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Monti ist der große Verlierer der italienischen Wahlen. Die von ihm verfolgte Sparpolitik, die kaum umgesetzten Reformen und der Abschwung der italienischen Wirtschaft sind ihm zum Verhängnis geworden. Die italienischen Bürger haben dem Technokraten ihre Unzufriedenheit deutlich demonstriert. Sowohl im Senat als auch im Parlament landete er auf dem 4. Platz – mit kaum mehr als neun Prozent. Mit 17 bis 19 Prozent im Parlament hat sogar der Ex-Komödiant Beppe Grillo mehr als doppelt so viele Stimmen wie Monti erreicht.

Damit muss Montis Parteienbündnis sogar um den Einzug ins Parlament bangen. Für einzelne Parteien gilt beim potentiellen Einzug ins Parlament die 4-Prozent-Hürde, für ein Parteienbündnis wie im Falle Montis die 10-Prozent-Hürde. Die den ersten Umfragen zufolge erreichten knappen neun Prozent wären also nicht ausreichend.

Bersanis Partei hingegen liegt derzeit im Parlament mit 35-37 Prozent vorn und hätte auch ohne Montis Parteienbündnis eine leichte Mehrheit im Parlament. Berlusconi PDL liegt derzeit zwischen 30 und 32 Prozent und könnte im Senat sogar noch an Bersami vorbeiziehen (hier).

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Technologie
Technologie Blackout droht: Deutschland ist nicht auf E-Autos vorbereitet

Der Markt der E-Autos in Deutschland bommt. Doch Deutschland ist für eine E-Auto-Welle überhaupt nicht gewappnet.

DWN
Politik
Politik Von der Leyen führt einen Rachefeldzug gegen Ungarn

Die Brüsseler EU-Kommission führt einen zunehmend erbitterten Feldzug gegen Ungarn – warum eigentlich? Und wie hält Orban dagegen?

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Vorboten des Abschwungs? Schulden der Amerikaner steigen rasant

Die Amerikaner setzen angesichts stark steigender Preise auf ihre Kreditkarten. Das Fundament des derzeit noch starken Konsums bröckelt,...

DWN
Ratgeber
Ratgeber Tausende Euro Ersparnis: Wie sich Auswandern finanziell lohnt

Jedes Jahr wandern hunderttausende Deutsche aus. Finanziell gesehen dürfte es sich für viele richtig lohnen. Doch es gibt auch...

DWN
Finanzen
Finanzen Profi-Investoren warnen: Börsen-Rally ist nur von kurzer Dauer

Im Juli haben die weltweiten Börsen eine Erholung erlebt. Die Kurse drehten nach Monaten der Verluste endlich wieder in den grünen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Japan: Plötzlicher massiver Anstieg von Herzinfarkten verzeichnet

Einige japanische Versicherungsunternehmen haben auf den massiven Anstieg von Herzinfarkten reagiert. Nach den Ursachen für die Explosion...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lebensmittelbranche: Rosenkrieg zwischen Händlern und Industrie

Der Einzelhandel hat nicht nur gegen die verschiedenen Krisen anzukämpfen, sondern sieht sich auch gegenüber der Industrie in die...

DWN
Deutschland
Deutschland Stromnetz überlastet: Erneuerbare werden immer öfter abgeriegelt

Die Pläne der Bundesregierung zum Ausbau von Wind- und Solarenergie stoßen auf ein fundamentales Problem. Dessen Behebung dürfte Jahre...