Politik

Türkei: Erdogan-Berater tritt am Boden liegenden Demonstranten

Lesezeit: 1 min
15.05.2014 15:21
Ein Berater von Ministerpräsident Erdogan hat einen am Boden liegenden Demonstranten getreten. Der Vorfall ereignete sich während Erdogans Besuch in Soma. Dort protestierten Demonstranten gegen die Regierung, der sie eine Mitschuld an dem bisher größten Grubenunglück in der Türkei geben.
Türkei: Erdogan-Berater tritt am Boden liegenden Demonstranten

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Türkei  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Diese Fotos werfen ein Schlaglicht auf die Spannungen nach dem Minenunglück. Ein Berater von Minsterpräsidenten Reccep Tayyip Erdogan tritt einen am Boden liegenden Demonstranten während des Protestes gegen Erdogan bei dessen Besuch in Soma.

Das Unglück in der Grube im Westen der Türkei hat den Protesten gegen die Regierung von Erdogan erneut Nahrung gegeben, ausgehend von der Kritik an der Sicherheit türkischer Bergwerke.

In der Stadt Izmir, der nächstgelegenen Großstadt zum Unglücksorts kam es am Donnerstag zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Ähnliche Szenen haben sich auch in anderen Städten ereignet haben (mehr hier).

In Soma selbst bereitete man sich unterdessen auf viele Beerdigungen vor. Hunderte Bergleute kamen bei dem Unglück am Dienstag ums Leben, wieviele Tote es am Ende der Suche sein werden, ist noch ganz und gar unklar.


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Halbzeit Urlaub bei ROBINSON

Wie wäre es mit einem grandiosen Urlaub im Juni? Zur Halbzeit des Jahres einfach mal durchatmen und an einem Ort sein, wo dich ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Geldvermögen privater Haushalte hat einen neuen Höchststand erreicht
18.04.2024

Die gestiegenen Kurse an den Aktienmärkten und die erhöhten Sparzinsen haben zusammen dazu geführt, dass das Geldvermögen der deutschen...

DWN
Finanzen
Finanzen Tarifverhandlungen 2024 könnten Preisanstieg befeuern - es droht Inflationsspirale
18.04.2024

Die anstehenden Tarifverhandlungen in den großen Industrien bedrohen die Preisstabilität in Deutschland: Eine IW-Studie sieht das...

DWN
Politik
Politik Festnahmen in Bayern: mutmaßliche Agenten mit Russlandverbindungen
18.04.2024

Die zwei Männer sollen für einen russischen Geheimdienst spioniert haben. Einer der beiden soll sich auch zur Durchführung von...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Fachkräftemangel bedroht Mittelstand mehr als teure Energie
18.04.2024

Ein Mangel an geeignetem Personal ist für viele Firmen in Deutschland Alltag. Im Mittelstand ist der Fachkräftemangel laut einer neuen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Mercedes trotzt dem Trend: Jetzt soll sogar ein Maybach-Van die Besserverdiener locken
18.04.2024

Das Interesse an Elektro-Fahrzeugen in Deutschland ist verhalten. Während VW und Tesla das bei den Zulassungszahlen bemerken, nutzen die...

DWN
Politik
Politik Warum Kürzungen in der Flüchtlingspolitik nicht hilfreich sind
18.04.2024

Immer mehr Politiker und Wirtschaftsexperten fordern eine Neuanpassung der Asylpolitik. Aktuell finden kontroverse Maßnahmen wie...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Iran-Israel-Konflikt: Führt das Krisentreffen in Israel mit Baerbock und Cameron zur Deeskalation?
17.04.2024

Bei Gesprächen mit israelischen Politikern bemühen sich Annalena Baerbock und David Cameron, einen möglichen Vergeltungsschlag gegen den...

DWN
Politik
Politik Günstlingswirtschaft und Gefälligkeiten: Stephan Weil in Niedersachsen am Pranger
17.04.2024

In Berlin steht Kai Wegner (CDU) unter Verdacht, seine Geliebte mit einem Senatorenposten bedacht zu haben. Ursula von der Leyen (CDU)...