Politik

New York Times für Merkel als UN-Generalsekretärin

Lesezeit: 1 min
18.02.2016 00:24
Die New York Times hält Angela Merkel für die beste Kandidatin für den Posten des UN-Generalsekretärs. Sie könne wegen ihrer guten Beziehungen zu Russlands Präsident Wladimir Putin zwischen Russland und den USA vermitteln.
New York Times für Merkel als UN-Generalsekretärin

Mehr zum Thema:  
UN > Russland > USA >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
UN  
Russland  
USA  

Die New York Times hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut für den Posten des UN-Generalsekretärs ins Spiel gebracht. «Wenn jemand der Herausforderung in dieser neuen, enorm schwierig zu steuernden multipolaren Welt gewachsen ist, in der Konflikte nationale Grenzen überschreiten, wäre es Deutschlands Kanzlerin», schrieb Mark Saddon in einem Beitrag für die Zeitung am Mittwoch. Saddon ist ehemaliger Redenschreiber des derzeit amtierenden UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon und Journalist.

Bei den Vereinten Nationen wächst die Ansicht, dass erstmals eine Frau den höchsten UN-Posten besetzen sollte und dass Bans Nachfolger oder Nachfolgerin aus einem osteuropäischen Land stammen sollte. Die in der früheren DDR aufgewachsene Merkel könne dank ihrer Beziehungen zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin zwischen ihm und den USA vermitteln, schrieb Saddon. Zudem habe sie in der Flüchtlingskrise ihre menschliche Seite und in der Eurokrise Führungsstärke gezeigt.

Der neue UN-Generalsekretär wird spätestens im Herbst gewählt und tritt das Amt Anfang 2017 an. In Berlin heißt es, Merkel habe eine Kandidatur für den Posten ausgeschlossen. Offiziell nominiert sind derzeit fünf ranghohe Politiker aus Mittel- und Südosteuropa: Kroatiens Außenministerin Vesna Pusić, die bulgarische Unesco-Chefin Irina Bokova, Sloweniens ehemaliger Präsident Danilo Türk, der mazedonische Politiker und Ex-Präsident der UN-Generalversammlung, Srgjan Kerim, sowie Montenegros Außenminister Igor Lukšić.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
UN > Russland > USA >

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russland verkauft Öl teurer als 60-Dollar-Preisdeckel

In Asien wird der von den G7-Staaten verhängte Preisdeckel auf russisches Öl ignoriert. Russland kann sein Öl dort weiterhin für mehr...

DWN
Politik
Politik Twitter-Files: Wie die Social-Media-Plattform gezielt kritische Meinungen zensierte

Interne Dokumente zeigen, dass Twitter die Meinungsfreiheit jahrelang gezielt einschränkte. Opfer der Zensur wurden vor allem konservative...

DWN
Finanzen
Finanzen Größter Aktienfonds der Welt wettet jetzt gegen den Markt

Der 1,3 Billionen Dollar schwere norwegische Staatsfonds verfolgt künftig konträre Strategien. Dies sei notwendig, um im aktuellen Markt...

DWN
Deutschland
Deutschland Alarm im Ländle: Baden-Württemberg schrammt knapp an Strom-Engpass vorbei

Der baden-württembergische Netzbetreiber TransnetBW hat die Bürger Mitte der Woche in einer Warnmeldung aufgefordert, den Stromverbrauch...

DWN
Politik
Politik Rentenfonds des EU-Parlaments steht vor der Pleite

Ein Rentenfonds für EU-Abgeordnete verfügt bei Weitem nicht mehr über nötigen Anlagen, um die versprochenen Zahlungen abzudecken....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Russland erreicht Rekord-Überschuss in Leistungsbilanz

Wegen hoher Export-Einnahmen erreicht Russland dieses Jahr einen Rekordüberschuss in seiner Leistungsbilanz. Ursache ist vor allem die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Handelsabkommen CETA stärkt Konzerne und schwächt den Mittelstand

Lange stand das Handelsabkommen CETA auf der Kippe, nun macht der Bundestag den Weg frei. Das Abkommen steht wegen umstrittener...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Etihad setzt wieder auf Superjumbos, da Flugverkehr boomt

Etihad Airways plant die Wiederaufnahme von A380-Superjumbos von Airbus in ihre Flotte, da die Nachfrage nach Langstreckenflügen stark...