Finanzen

Super-Reiche verlieren Milliarden wegen Brexit

Lesezeit: 1 min
26.06.2016 02:25
Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist den Superreichen weltweit teuer zu stehen gekommen. Bloomberg zufolge haben die 400 reichsten Personen des Planeten fast 130 Milliarden Dollar durch den Brexit und die anschließenden Verluste an den Aktien- und Währungsmärkten verloren.
Super-Reiche verlieren Milliarden wegen Brexit

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Der Austritt Großbritanniens hat zu großen Wertberichtigungen in den Portfolios der Superreichen geführt. Fast 130 Milliarden Dollar hätten die angeblich 400 reichsten Personen der Welt aufgrund der Turbulenzen an den Aktien- und Währungsmärkten verloren, berichtet Bloomberg.

Bei den 15 reichsten Bürgern mit britischer Staatsangehörigkeit beliefen sich die Verluste am Freitag demnach auf etwa 5,5 Milliarden Dollar. Allein Gerald Grosvenor – der nach Angaben des Finanzblogs Zerohedge reichste Brite – verzeichnete Wertminderungen von etwa einer Milliarde Dollar, so der Bloomberg Billionaires Index.

Die Verluste von rund 130 Milliarden Dollar entsprechen einem Rückgang von etwa 3,2 Prozent des Gesamtvermögens aller Milliardäre weltweit. Dieses wird im Bloomberg Billionaires Index derzeit mit rund 3,9 Milliarden Dollar angegeben. Den höchsten Verlust weltweit fuhr offenbar der spanische Textilunternehmer Amancio Ortega mit etwa 6 Milliarden ein. Zu den Personen, die mehr als eine Milliarde Dollar verloren gehört den Angaben zufolge auch Microsoft-Mitbegründer Bill Gates und Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Ausweg aus der Krise durch alternative Bezahlplattform

Das Vertrauen in die Banken und die Politik schwindet zusehends. Die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage, welche aufgrund der Covid-19...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutsche Industrie schwimmt in Aufträgen - "Reichweitenrekord"

Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist den neunten Monat in Folge gewachsen. In der Folge ist die sogenannte "Reichweite" auf...

DWN
Politik
DWN
Finanzen
Finanzen Die Zentralbanken: Aufbruch in neue monetäre Welten

Im Windschatten der Coronakrise betritt die EZB monetäres Neuland. Rettungspakete von tausenden Milliarden Euro werden schon bald nichts...

DWN
Finanzen
Finanzen Darum sollten Sie Ihren Nachlass rechtzeitig regeln

Niemand denkt gerne an den eigenen Tod. Und doch ereilt er uns irgendwann alle. Vor allem, wenn man selbst Kinder hat, sollte man früh...

DWN
Politik
Politik Still und leise: EU-Kommission beschließt wirtschaftsfeindliches Umwelt-Regelwerk - in Deutschland kriegt es niemand mit

In seinem großen Gastbeitrag für die DWN analysiert der Leiter der "Akademie Bergstraße", Henrik Paulitz, ein Ereignis, das von den...

DWN
Politik
Politik Was wurde mit ihnen gemacht? Tausende unbegleitete Kinder in staatlicher Obhut spurlos verschwunden

Eine aktuelle Recherche führt zu gruseligen Spekulationen. Über 18.000 unbegleitete Kinder und Jugendliche, die sich in staatlicher Obhut...

DWN
Deutschland
Deutschland Statt Helikoptergeld: Wirtschaftsweise fordert Einkaufsgutscheine für Bürger

Mit Blick auf das Anhalten der Pandemie hat sich der „Wirtschaftsweise“ Achim Truger für eine Verlängerung der Wirtschaftshilfen...

DWN
Deutschland
Deutschland So reagieren die Bürger auf den Bundeslockdown: „Ein Infektionsschutzgesetz, das vor Infektionen schützt, wär mal geil“

Auf Twitter sind unter dem Hashtag „#bundeslockdown“ verschiedene Reaktionen zum Bundeslockdown vorzufinden. Während einige noch...