Politik

Währungskrieg: Microsoft erhöht Preise in Großbritannien

Microsoft erhöht die Preise für britische Geschäftskunden. Der Grund ist die Abwertung des Pfund. Das US-Unternehmen will offenbar einem Preiskrieg vorbeugen.
24.10.2016 23:21
Lesezeit: 1 min

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Das US-amerikanische Software-Unternehmen Microsoft hat angekündigt, die Preise für seine britischen Geschäftskunden um bis zu 22 Prozent zu erhöhen. Grund dafür sei der seit dem Brexit-Votum stark gefallene Kurs des britischen Pfunds, teilte Microsoft mit.

Das Unternehmen überprüfe regelmäßig die Auswirkungen lokaler Preisniveaus seiner Produkte und Dienstleistungen. Die Preisänderung sei «ein Ergebnis dieser Bewertung» und passe die Preise dem Niveau in der EU an, hieß es. Britische Firmen sollen demnach für Software künftig 13 Prozent mehr bezahlen. Cloud-Dienste sollen sogar um 22 Prozent teurer werden. Die neuen Preise gelten vom 1. Januar 2017 an. Verbraucherpreise seien davon nicht direkt betroffen, ließ Microsoft wissen.

Das Britische Pfund hatte nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der EU am 23. Juni 15 Prozent an Wert im Vergleich zum Euro verloren (Video am Anfang des Artikels). Der gefallene Pfundkurs hatte bereits Mitte Oktober zu einem Preiskampf zwischen dem Lebensmittelhersteller Unilever und der Supermarktkette Tesco geführt.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
X

DWN Telegramm

Verzichten Sie nicht auf unseren kostenlosen Newsletter. Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie jeden Morgen die aktuellesten Nachrichten aus Wirtschaft und Politik.
E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und erkläre mich einverstanden.
Ich habe die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

Ihre Informationen sind sicher. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten verpflichten sich, Ihre Informationen sorgfältig aufzubewahren und ausschließlich zum Zweck der Übermittlung des Schreibens an den Herausgeber zu verwenden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Link zum Abbestellen befindet sich am Ende jedes Newsletters.

DWN
Immobilien
Immobilien House Flipping: Wie Sie mit sanierungsbedürftigen Objekten Geld machen können
31.08.2025

Der USA-Trend findet auch hierzulande immer mehr Anklang: Beim House Flipping geht es darum, möglichst günstig Immobilien zu erwerben,...

DWN
Technologie
Technologie Fachkräftemangel? Roboter bauen schon heute Häuser – schneller, günstiger, sicherer
31.08.2025

Die Baustelle der Zukunft: Roboter, Drohnen und autonome Helfer übernehmen Aufgaben rund um den Bau – präzise, effizient und 24 Stunden...

DWN
Politik
Politik Was will Trump, der „amerikanische Erdogan“?
31.08.2025

Donald Trump greift die Fed und Amerikas Institutionen frontal an – mit Folgen, die weit über die USA hinausreichen. Droht Europa ein...

DWN
Politik
Politik Trump-Krise: Rebellion im Herzen der MAGA-Bewegung
31.08.2025

Donald Trump sieht sich mit der größten internen Rebellion seiner Amtszeit konfrontiert. Der Epstein-Skandal droht, seine Machtbasis in...

DWN
Immobilien
Immobilien Immobilienerwerb: Umfrage offenbart Wissenslücken beim Immobilienkauf
31.08.2025

Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung kann schnell Hunderttausende Euro kosten, doch viele Menschen kennen wichtige Bedingungen nicht....

DWN
Finanzen
Finanzen Polen setzt auf Atomenergie: Orlen verspricht den Bau des ersten SMR-Reaktor Europas
31.08.2025

Polen baut Europas ersten Small Modular Reactor (SMR) vom Typ BWRX-300. Während Warschau auf Kernkraft setzt, könnte Deutschland bald...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Fossiles Heizen: Explodieren die Preise 2027?
30.08.2025

Seit Jahren herrscht ein Kampf in Europa: Wie kann man die klimaschädlichsten Aspekte des Gebäudesektors in Angriff nehmen und...

DWN
Finanzen
Finanzen Wird die Grundsteuer erhöht? Zu viele Ausgaben, zu wenig Einnahmen - deutsche Kommunen vorm finanziellen Kollaps
30.08.2025

Fast neun von zehn Städten und Gemeinden in Deutschland droht in absehbarer Zeit die Pleite, wie der Stadt Moers in NRW. Die Kommunen...