Nur 10 Prozent in der Hauptstadt: Le Pen verliert Wahl in Paris

Marine Le Pen hat die Präsidentschaft in Paris verloren.

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Der neu gewählte französische Präsident Emmanuel Macron hat in der Hauptstadt Paris 90 Prozent der Stimmen geholt. Die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo schrieb am Sonntag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter, sie sei stolz, dass die Bürger Marine Le Pen nur zehn Prozent gegeben hätten.

Auch in anderen größeren Städten oder Ballungsräumen holte Macron eine deutliche Mehrheit, so etwa in Bordeaux im Westen mit fast 86 Prozent, in Toulouse im Südwesten mit fast 83 Prozent oder in Straßburg im Elsass mit 81 Prozent.

Le Pen lag dagegen in einigen ihrer Hochburgen im Nordosten mit mehr als 50 Prozent vorne. In den Départements Aisne und Pas-de-Calais kam sie auf über 52 Prozent der Stimmen. Sehr gut schnitt sie unter anderem auch in den Ardennen und in großen Teilen Korsikas ab.

Im landesweiten Schnitt holte Macron den vorläufigen Berechnungen zufolge eine knappe Zweidrittelmehrheit, Le Pen kam auf weniger als 35 Prozent. Der neue Präsident übernimmt das Amt spätestens in einer Woche von dem scheidenden Staatschef François Hollande. Macron hatte im Kabinett Hollande als Wirtschaftsminister gedient.

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