US-Aufsicht will Banken Eigenhandel bei ausländischen Fonds erlauben

Die US-Aufsicht will Banken den Eigenhandel bei ausländischen Fonds erlauben.

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Die US-Aufsichtsbehörden wollen das weitgehende Verbot des Eigenhandels von Banken mit Blick auf ausländische Fonds überprüfen. Es solle sichergestellt werden, dass Fonds aus anderen Ländern von dem Eigenhandels-Ausschluss nach der sogenannten Volcker-Regel ausgenommen sind, erklärten die Federal Reserve Bank, die Einlagensicherung FDIC und die Derivate-Aufsicht CFTC am Freitag. Die Durchsetzung der Volcker-Regel solle für bestimmte Institutionen für ein Jahr ausgesetzt werden, während die Bestimmungen überprüft würden.

US-Präsident Donald Trump strebt eine Abkehr von der strengen Bankenregulierung an. Der Republikaner hat per Erlass angeordnet, dass die Wall-Street-Reformen (Dodd-Frank-Gesetz) überprüft werden sollen. Das Gesetzeswerk von 2010 war die zentrale Lehre, die die USA aus der Finanzkrise gezogen haben. Damals wurden Banken weltweit mit Hilfe von Steuermilliarden und Liquiditätsgarantien vor dem Kollaps gerettet. Kern der Reform war das weitgehende Verbot des Banken-Eigenhandels nach der Volcker-Regel.

Die US-Regierung überlegt, das Trennbanken-System wieder einzuführen. Dieses war mit dem Glass Steagall Akt verankert gewesen, welcher jedoch von Bill Clinton aufgehoben wurde.

Mit der Einführung des Trennbanken-Systems könnte sich die Marktposition von Goldman Sachs im Investmentbanking verbessern. In der US-Regierung arbeiten sechs frühere Goldman-Banker. Am Freitag ernannte Trump den früheren Goldman-Banker Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationsdirektor.  Goldman hatte zuletzt mit deutlichen Problemen zu kämpfen. Die Konkurrenten von Goldman kämpfen gegen die Wiedereinführung von Glass Steagall.

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