Finanzen

Käufer verklagen Tesla in Norwegen wegen falscher Versprechungen

Lesezeit: 1 min
13.01.2018 17:55
In Norwegen haben dutzende Kunden den Elektroautobauer Tesla verklagt.
Käufer verklagen Tesla in Norwegen wegen falscher Versprechungen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

+++Werbung+++

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

In Norwegen haben fast 80 Besitzer eines Tesla-Elektrosportwagens den US-Hersteller wegen irreführender Versprechungen in der Werbung verklagt. Sie verlangen Entschädigung in Höhe von jeweils mehreren tausend Euro, wie die norwegische Zeitung Dagens Nyheter am Donnerstag berichtete.

Die Tesla-Kunden besitzen demnach alle ein Model S P85D. Das sollte im Idealfall laut Hersteller ein Auto mit einer der schnellsten Beschleunigungen der Welt sein. Es soll 700 PS haben, bringt es angeblich jedoch nur auf 469 PS. Tesla wollte den Bericht gegenüber AFP zunächst nicht kommentieren.

Die Tesla-Kunden fordern dem Bericht zufolge, genauso entschädigt zu werden wie 133 Kunden im Dezember 2016, die damals je 65.000 Kronen (7.260 Euro) oder neue Bauteile erhielten. „Es ist derselbe Fall“, sagte Anwalt Christoffer Falkeid der Zeitung. „Es geht um die Leistung und Fehler in der Werbung und beim Verkauf.“ Zahlen wolle er nicht nennen.

Die Kunden drohen mit Klage vor einem Gericht in Oslo, sollte Tesla ihren Forderungen nicht nachkommen. Norwegen ist einer der größten Absatzmärkte für Tesla. 1.201 Menschen dort besitzen ein Model S P85D. 2017 verkaufte Tesla in Norwegen insgesamt knapp 8.500 Autos.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Deutschland
Deutschland Studie: Klimaziel über CO2-Abgabe führt zu Benzinpreis von 2,50 Euro

Das Erreichen der Klimaziele allein über den CO2-Preis käme die Autofahrer einer Studie zufolge an der Tankstelle teurer zu stehen als...

DWN
Politik
Politik Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer droht Russland mit nuklearem Erstschlag

Nicht nur Russland protestiert gegen die Äußerungen von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer zum Einsatz von Atomwaffen, auch...

DWN
Finanzen
Finanzen Bund der Steuerzahler: „XXL-Bundestag stoppen! 500 Abgeordnete sind genug!“

Der Bund der Steuerzahler protestiert gegen die Rekordgröße des Bundestags von 736 Abgeordneten.

DWN
Finanzen
Finanzen Der neue Bitcoin-ETF ist eine Falle – wie einst der erste Gold-ETF

Der erste Bitcoin-ETF hat den Handel aufgenommen. Doch der Goldexperte Tom Luongo warnt Anleger. Denn er kennt diese Falle aus dem...

DWN
Finanzen
Finanzen Deutsche Bank überzeugt Anleger nicht, Aktie sackt ab

Die Titel der Deutschen Bank gaben am Mittwoch bis zu 5,4 Prozent auf 11,26 Euro nach und waren damit das Schlusslicht im Dax.

DWN
Politik
Politik EU-Haushalt: Prüfer bemängeln Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe

Aus dem EU-Haushalt fließen jährlich riesige Summen in Bereiche wie Landwirtschaft und Forschung. Bei den Zahlungen kommt es aus Sicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Globale Konflikte gefährden Geschäftsmodell des deutschen Maschinenbaus

Viele deutsche Maschinen- und Anlagenbauer werden noch dieses Jahr wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Sie sorgen sich jedoch im Hinblick...

DWN
Politik
Politik „Boston Globe“: Aufschrei bei Impfpflicht für Kinder wird riesig

„So laut der Aufschrei über (Impf-)Pflichten für Erwachsene auch gewesen ist, der Aufruhr über (solche) Pflichten für Kinder wird...