Weltbank: Ostasien ist Motor der Weltwirtschaft

Der Weltbank zufolge treibt die Großregion Ostasien das Wachstum in der Weltwirtschaft an.

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Das Wachstum der globalen Wirtschaft wird in diesem Jahr nach Schätzungen der Weltbank zulegen. Vor allem dank der Schwellenländer dürfte der Zuwachs 3,1 Prozent betragen, erklärten die Experten der Institution am Dienstagabend. Im vergangenen Jahr hatte die Rate bei 3,0 Prozent gelegen. Zum ersten Mal seit der Rezession 2008 werde das Wachstumspotenzial nahezu oder ganz ausgeschöpft, erklärte die Weltbank weiter. Zugleich forderte sie Regierungen auf, mehr Menschen in Arbeit zu bringen, um das Wachstum zu verstetigen.

Die Wirtschaftsleistung der Schwellenländer wird der Prognose zufolge in diesem Jahr um 4,5 Prozent und 2019 um 4,7 Prozent wachsen. Besonders deutlich soll der Boom in Ländern ausfallen, die Rohstoffe exportieren. Die am schnellsten wachsende Region ist der Weltbank zufolge Ostasien. So soll das Wachstum in China in diesem Jahr 6,4 Prozent betragen.

In den traditionellen Industriestaaten erwarten die Volkswirte dagegen 2,2 Prozent und damit 0,1 Punkte weniger als 2017. Hintergrund ist, dass zum Beispiel die US-Notenbank ihre jahrelangen Liquiditätshilfen für die Wirtschaft schrittweise zurückfährt.