Kurs sackt ab: Großbanken verbieten Bitcoin-Käufe mit Kreditkarte

Der Bitcoin-Preis ist erneut unter Druck geraten, nachdem bekannt wurde, dass große Banken ihren Kunden den Kauf von Bitcoin mit Kreditkarten verbieten wollen.

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Einige Geldhäuser in Großbritannien und in den USA schieben dem Erwerb von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mittels Kreditkarte einen Riegel vor. Nach den US-Großbanken JP Morgan Chase und Citigroup kündigte auch das größte britische Institut Lloyds entsprechende Schritte an. Kunden sollten davor bewahrt werden, zu hohe Schulden aufzutürmen, wenn sie virtuelle Währungen auf Kredit erwerben und deren Kurse dann einbrechen, sagte eine Sprecherin.

Der Bitcoin-Ausverkauf hielt am Montag an. Der Bitcoin-Preis sackte bis zum frühen Abend auf der Luxemburger Börse Bitstamp um über 10 Prozent auf 7.141 Punkte ab, wie der englischsprachige Dienst von Reuters berichtet.

Weltweit wollen immer mehr Politiker und Aufsichtsbehörden den Handel mit Kryptowährungen zügeln. So kündigte beispielsweise Südkorea eine strenge Regulierung an. Zeitweise war dort sogar über ein komplettes Verbot des Handels nachgedacht worden. Erst vor wenigen Tagen kritisierte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angesichts der enormen Kursschwankungen Kryptowährungen als Wettspiele.

Für Unsicherheit unter Investoren sorgten zuletzt aber auch die jüngsten Hacker-Angriffe. So erbeuteten vergangene Woche Diebe bei einer japanischen Kryptobörse rund eine halbe Milliarde Dollar.