USA: Europas Wirtschaft muss mit Sanktionen rechnen

Die US-Regierung stellt europäische Unternehmen vor die Wahl, ob sie im Iran oder in den USA Geschäfte machen wollen.

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Der Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat nach dem Ausstieg seines Landes aus dem Atomabkommen mit dem Iran Sanktionen gegen europäische Firmen in den Raum gestellt. „Es ist möglich. Es hängt vom Verhalten anderer Regierungen ab“, sagte Bolton am Sonntag dem Sender CNN mit Blick auf Europas Wirtschaft.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte zuvor Hoffnungen deutscher Firmen gedämpft, die Bundesregierung könnte sie vor den Auswirkungen der neuen US-Sanktionen gegen den Iran schützen.

Auch Bundeskanzlerin Merkel hatte auf dem Katholikentag angedeutet, dass es schwierig sein dürfte, sich der Politiker der „größten Wirtschaftsmacht“ der Erde, den USA, zu widersetzen.

Die US-Regierung plant, europäische Unternehmen vor die Alternative zu stellen, entweder den relativ kleineren iranischen Markt zu bedienen oder den US-Markt.

Der iranische Außenminister Dschawad Sarif brach am Samstag zu einer Reise in mehrere Hauptstädte in Asien und Europa auf, um die Chancen für einen Erhalt des Abkommens auszuloten. Nach Besuchen in Peking und Moskau wird er am Dienstag in Brüssel erwartet.

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