In Deutschland sind Krypto-Finanzierungen noch Neuland

Knapp ein Drittel der größten 100 Initial Coin Offerings wurden in den USA ins Leben gerufen.

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ICOs boomen, USA sind laut Studie das „günstigste Land“

Die USA, die Schweiz und Singapur wurden in einem kürzlich erschienenen Bericht als die drei „günstigsten“ Länder für Initial Coin Offerings (ICOs) eingestuft, berichtet Cointelegraph. Deutschland  und Frankreich dagegen können mit den großen Krypto-Ländern nicht mithalten – für sie scheinen ICOs noch Neuland zu sein.

Analysten, die mit der Crypto Finance Conference in Verbindung stehen, verglichen öffentlich zugängliche Daten der größten 100 ICOs nach eingenommenen Geldern und ordneten sie nach der Anzahl der gestarteten Projekte.

In den USA wurden demnach insgesamt 30 der führenden 100 ICOs ins Leben gerufen. Das zweite Land ist die Schweiz, die für 15 der Projekte verantwortlich ist, während Singapur mit 11 Projekten an dritter Stelle steht.

Der Bericht enthält auch Russland, Estland und das Vereinigte Königreich als einige der vielversprechendsten Länder für die Finanzierung von Kryptoprojekten.

Die ICO-Volumina erreichten im ersten Halbjahr 2018 neue Rekorde und liegen bereits doppelt so hoch wie im Gesamtjahr 2017. In der ersten Jahreshälfte registrierte PwC Schweiz insgesamt 537 ICOs mit einem Gesamtvolumen von über 13,7 Milliarden US-Dollar.

Außerdem hat sich demnach die durchschnittliche Größe eines ICO von 12,8 Millionen Dollar im letzten Jahr auf über 25,5 Millionen Dollar in diesem Jahr fast verdoppelt. Allein Telegram hat mit seinem ICO 1,7 Milliarden Dollar aufgebracht, während EOS sogar 4,1 Milliarden Dollar eingesammelt hat.

Weitere Meldungen

Schweizer Börse bereit, Krypto-Handel auf ihrer Plattform anzubieten

  • SIX Group, die Muttergesellschaft der Schweizer Hauptbörse, hat offengelegt, dass sie der Möglichkeit offen ist, Cryptocurrency-Trading-Services auf ihrer digitalen Handelsplattform anzubieten.
  • Die Swiss Infrastructure and Exchange (SIX) Gruppe betreibt den größten Aktienmarkt des Landes und plant, bis Mitte 2019 eine „vollständig regulierte“ Plattform für den Handel mit digitalen Vermögenswerten auf den Markt zu bringen.
  • Der Service soll eine „vollständige“ Palette von Dienstleistungen anbieten, einschließlich der Beratung bei Initial Coin Offerings für diejenigen ICOs, die nicht als Wertpapiere klassifiziert sind.

Chile: Berufungsgericht entscheidet für Krypto-Börse gegen Staatsbank

  • In einem andauernden Streit zwischen Banken und Chiffrierwährungsbörsen in Chile hat schließlich ein Berufungsgericht zugunsten einer Krypto-Börse gegen Banco Estado, eine der größten Banken des Landes, entschieden.
  • Das Urteil weist die einzige staatseigene Bank in Chile an, das Konto der Börse wieder zu eröffnen.
  • Das Gericht entschied, dass das Vorgehen der Bank „eine willkürliche und ungesetzliche Handlung darstellt, die eine Beraubung des durch Artikel 19 Nr. 2 der politischen Verfassung der Republik geschützten Rechts, d.h. das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz, darstellt.

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