Finanzen

Banken frieren Guthaben von Bitcoin-Besitzern ein

Lesezeit: 3 min
18.08.2018 01:03
Wenn man mit Kryptowährungen zu tun hat, dann droht einem offenbar jederzeit die Kündigung durch die Bank, selbst wenn man alle Gesetze und Vorschriften befolgt hat.
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Guthaben eingefroren: Banken schließen Konten von Bitcoin-Besitzern

Personen, die - ganz legal - große Mengen an Kryptowährung verkauft haben, laufen offenbar dennoch Gefahr, dass ihre Vermögenswerte eingefroren und ihre Bankkonten ohne Vorwarnung gesperrt werden.

Ein Brite, der seit vielen Jahren in Kryptowährungen involviert ist, hat dies kürzlich erleben müssen. Der Mann hat keine strafrechtlichen Verurteilungen und hat immer den britischen Gesetzen in Bezug auf Finanzvorschriften und Besteuerung Folge geleistet.

Zu bitcoin.com sagt er: "Mein Bankkonto wurde von der Clydesdale Bank ohne jede Warnung oder Erklärung gesperrt und mein Geld eingefroren." Schließlich habe der Filialleiter gesagt, dass die Bank nicht mehr mit "dieser Art von Menschen" Geschäfte machen will, womit Benutzer von Kryptowährungen gemeint waren.

"Ich habe sofort den vollständigen Abzug meines nicht unbedeutenden Guthabens beantragt, worauf er antwortete, dass er dafür eine Genehmigung einholen muss." Schließlich hat die Clydesdale Bank sein Geld dann doch zu einem neu beantragten Konto bei einer anderen Bank transferiert.

"Ich habe jetzt alle meine Gelder in einem anderen Konto, das ich nicht nennen werde, um eine Wiederholung dieser lächerlichen Diskriminierung zu verhindern. Von einer Organisation, der ich seit über 20 Jahren treu bin, ohne Beweis oder Grund als Krimineller behandelt zu werden, hat mich ernsthaft sauer gemacht."

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  • Bei den Sicherheitsleuten der Zollverwaltung wie Zoll- und Flughafenagenten wird Bitcoin als verdächtig angesehen.
  • Sicherheitsexperte Matt Mitchell empfiehlt daher dringend, Aufkleber und andere Artikel, die das Wort "Bitcoin" am Flughafen zu meiden.
  • Enthusiastische Bitcoiner, die reisen, wissen das nur zu gut und es gibt sie seit Jahren in verschiedenen Formen.

Nvidia meldet "erheblichen Rückgang" bei GPU-Verkäufen an Krypto-Miner

  • Nvidia berichtet von einem "erheblichen Umsatzrückgang" infolge rückläufiger Verkäufe an Kryptowährungs-Miner.
  • In einer Ankündigung des zweiten Quartals am Donnerstagnachmittag erklärte der CFO des Grafikkartenherstellers, Colette Kress, dass der GPU-Geschäftsumsatz zwar 2,66 Milliarden US-Dollar betrug, was einem Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, aber einem Rückgang um 4 Prozent zum ersten Quartal.
  • "Während wir zuvor davon ausgegangen waren, dass die Kryptowährung für das Jahr von Bedeutung ist, prognostizieren wir jetzt keine weiteren Beiträge."

US-Investoren können jetzt ein börsengehandeltes Bitcoin-Papier kaufen

  • Amerikanische Anleger können nun in einen Exchange Traded Fund (ETF) über einen Exchange-Traded Note (ETN) mit der Bezeichnung Bitcoin Tracker One an der Nasdaq Stockholm Exchange in Schweden investieren.
  • Krypto-ETFs ermöglichen es den Anlegern, Kryptowährungen zu handeln, ohne Krypto-Vermögenswerte zu halten, da sie in bar abgewickelt werden.
  • Diese jüngste Entwicklung könnte auch einen zwingenderen Fall für die US-Aufsichtsbehörden zur Folge haben, einen Krypto-ETF zu genehmigen, indem sie ein positives Beispiel für einen regulierten Krypto-Handel aufstellt.

Britische Terminbörse fügt einen Bitcoin-Cash-Kontrakt hinzu

  • Crypto Facilities, die in Großbritannien ansässige Krypto-Futures-Börse und Partner der CME Group, erweitert ihr Angebot um ein Bitcoin-Cash-Produkt.
  • Das Unternehmen gab am Freitag bekannt, dass es den Vertrag auf seiner Plattform, die von der britischen Financial Conduct Authority reguliert wird, lanciert hat.
  • Der Vertrag ergänzt die bestehenden Futures-Kontrakte des Unternehmens für Bitcoin, Ethereum, XRP und Litecoin.

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