BBVA nutzt Ethereum-Blockchain für Darlehen an Stromnetzbetreiber

Der spanische Bankriese BBVA hat ein Pilotprojekt abgeschlossen, das einen Konsortialkredit über 150 Millionen US-Dollar in die Blockchain setzte.

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Der Stromnetzbetreiber Red Electrica hat ein Darlehen mithilfe von Blockchain erhalten. (Foto: dpa)

Der Stromnetzbetreiber Red Electrica hat ein Darlehen mithilfe von Blockchain erhalten. (Foto: dpa)

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BBVA nutzt Ethereum-Blockchain für Darlehen an Stromnetzbetreiber

Der spanische Bankriese BBVA hat ein Pilotprojekt abgeschlossen, das einen Konsortialkredit über 150 Millionen US-Dollar in die Blockchain setzte. Laut einem Bericht der Financial Times hat die Bank das Darlehen für den spanischen Stromnetzbetreiber Red Electrica arrangiert.

Bei einem syndizierten Kredit handelt es sich um einen Kredit, bei dem eine Gruppe von Banken einem einzelnen Kreditnehmer gemeinsam Kredite gewährt. In diesem Fall waren die Mitfinanzierer der BBVA die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group und die französische BNP Paribas.

Die Daten für das Darlehen wurden in jeder Phase des Prozesses mit einem Zeitstempel versehen. Der Darlehensvertrag wurde schließlich zwischen den drei Banken unterzeichnet und in der Ethereum-Blockchain aufgezeichnet, was seine „Authentizität“ festhält.

Bei einem traditionellen Konsortialkreditprozess setzen die Banken auf Faxe, um komplexe Informationen auszutauschen, was den Prozess verzögert und teuer ist. Blockchain kann den Banken dabei helfen, Informationen nahezu in Echtzeit auszutauschen, was Kreditprozess von ein paar Wochen auf ein oder zwei Tage reduziert.

Die BBVA plant weitere Blockchain-Pilotprojekte für syndizierte Kredite. Im April hat die Bank in einem Pilotprojekt bereits ein Unternehmensdarlehen in Höhe von 91 Millionen Dollar ausgegeben. Dabei wurden sowohl ein privater Ledger als auch die öffentliche Ethereum-Blockchain verwendet.

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