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19.11.2018 23:47
Koreas größter Stromversorger verwendet Blockchain, um ein dezentrales Mikro-Netzwerk umweltfreundlicher Energien zu schaffen.
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Korea schafft dezentrale Stromversorgung mithilfe von Blockchain

Der größte koreanische Stromversorger KEPCO gibt an, dass er Blockchain und andere innovative Energielösungen einsetzen wird, um seinen Micro Grid (MG) der nächsten Generation zu entwickeln, so eine Pressmitteilung des Unternehmens vom Montag.

Der Stromversorger, an dem die südkoreanische Regierung und eine staatlich kontrollierte Bank eine Mehrheitsbeteiligung halten, hat eine Börsenbewertung in Höhe von 15,9 Milliarden US-Dollar. Laut der auf Asien fokussierten Publikation Nikkei hat es de facto ein Monopol über die Stromerzeugung und -verteilung in Korea.

Das neue "Open MG" von KEPCO wird angeblich Blockchain und andere Technologien nutzen, um die Energieinfrastruktur insbesondere für die lokale Wasserstoffwirtschaft zu verbessern. Zu diesem Zweck soll der Schwerpunkt auf Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung liegen.

Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, hatten frühere Mikro-Netze Schwierigkeiten dabei, stabile Energie bereitzustellen, da sie hauptsächlich aus kleinen Photovoltaik-Anlagen, Windkraftanlagen und Energiespeichersystemen bestanden.

KEPCOs Open MG werde auf eine "zusätzliche Brennstoffzelle" als Energiequelle zurückgreifen, um die Unabhängigkeit und Effizienz der Energieversorgung zu steigern, ohne dass Treibhausgase ausgestoßen werden, so ein Unternehmensvertreter.

Es wird erwartet, dass das Mikro-Netz mit internationaler Standardtechnologie besser interoperabel ist, wodurch ein „Systemengpass“ und eine Fragmentierung in der Branche verhindert werden.

Laut der Pressemitteilung beabsichtigt KEPCO, den Open MG in vollem Umfang zu entwickeln und das erste Mikro-Stromnetz mit Megawatt-Leistung (MW) in Korea zu schaffen.

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