Politik

Italien erneut von Krise erfasst: Baugewerbe minus 18 Prozent

In der gesamten EU ist 2012 das Baugewerbe eingebrochen. Besonders stark ist Italien von dieser Entwicklung betroffen. Doch auch Deutschland musste einen Rückgang verzeichnen.
17.01.2013 15:01
Lesezeit: 1 min

Aktuell:

Wirtschaftsministerium warnt erstmals vor Inflation

Die Produktion im europäischen Baugewerbe lag im November 2012 um 5,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, so Eurostat. Besonders stark ist das italienische Baugewerbe eingebrochen mit einem Minus von 17,9 Prozent. Auch in Deutschland (-1,8 Prozent), Frankreich (-4,5 Prozent) und Großbritannien (- 9,8 Prozent) ging die Produktion im Vorjahresvergleich leicht zurück.

Mittlerweile liegt die Produktion im europäischen Baugewerbe 12,4 Prozent niedriger als noch 2005. Besonders stark sind Portugal und Spanien betroffen, wo die Produktion auf etwa die Hälfte eingebrochen ist. Auch in Italien wird nunmehr ein Viertel weniger gebaut als noch 2005. In Deutschland hingegen hat die Bauproduktion in demselben Zeitraum um etwa ein Viertel zugelegt.

Weitere Themen

Schweden attackiert Brüssel: Europa wird zu zentralistisch

Korrupte Politik kostet Österreichs Steuerzahler 17 Milliarden Euro

EU ordnet an: Staaten müssen Jugendlichen Job-Garantie geben

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Technologie
Technologie BradyPrinter i7500: Revolution im Hochpräzisionsdruck

Sie haben genug vom altmodischen Druck großer Etikettenmengen? Keine Kalibrierung, keine Formatierung, kein umständliches Hantieren mit...

DWN
Politik
Politik „Machen Sie sich auf die Auswirkungen gefasst“: EU kündigt weitere Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen an
03.04.2025

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat die Bürger der EU auf die bevorstehenden wirtschaftlichen Folgen...

DWN
Politik
Politik US-Finanzminister warnt vor Vergeltungszöllen: Eskalation könnte die Lage verschärfen
03.04.2025

US-Finanzminister Scott Bessent hat betroffene Länder vor einer schnellen Reaktion auf die jüngste Ankündigung von Präsident Donald...

DWN
Politik
Politik AfD-Kandidat erstmals ins Verfassungsgericht gewählt: Zweidrittelmehrheit im Thüringer Landtag
03.04.2025

Die AfD hat einen Kandidaten für den Thüringer Verfassungsgerichtshof durchgesetzt: Rechtsanwalt Bernd Falk Wittig wurde mit...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bewerbercheck: Dürfen Arbeitgeber frühere Chefs kontaktieren?
03.04.2025

Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern können wertvolle Einblicke bieten – aber ist es rechtlich erlaubt, ohne Zustimmung des Bewerbers...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Sichere KI statt Datenleck: Das müssen Firmen beim Chatbot-Einsatz beachten
03.04.2025

KI-Chatbots sind im Mittelstand längst Alltag – doch oft fehlt es an Sicherheitsstandards. Der Hamburger KI- und Digitalisierungsexperte...

DWN
Panorama
Panorama Orban trifft Netanjahu in Budapest trotz Haftbefehl -und erklärt Rückzug aus Internationalen Strafgerichtshof
03.04.2025

Viktor Orbán ignoriert den Haftbefehl, den der Internationale Strafgerichtshof gegen Israels Premier erlassen hat – und heißt ihn in...

DWN
Politik
Politik Russlands Verzögerung der Verhandlungen könnte auch der Ukraine nützen
03.04.2025

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe oder Friedenslösung ziehen sich weiter hin. Während...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX aktuell: DAX-Kurs fällt nach Trumps Zollankündigung - wie sollten Anleger reagieren?
03.04.2025

Die erneute Zollankündigung von US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Aktienmärkte stark unter Druck gesetzt. Der DAX-Kurs...