Politik

Trump droht mit Strafe: Carrier verlegt Arbeitsplätze nicht nach Mexiko

Lesezeit: 1 min
01.12.2016 01:06
Die Maschinenbaufirma Carrier wird ihre Produktion nicht wie geplant nach Mexiko verlagern. Donald Trump hatte in diesem Fall mit Strafzöllen gedroht.
Trump droht mit Strafe: Carrier verlegt Arbeitsplätze nicht nach Mexiko

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Industrie  
USA  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Die Maschinenbaufirma Carrier hat eine geplante Verlagerung von bis zu 1000 Arbeitsplätzen nach Mexiko abgesagt. Zuvor hatte sich der gewählte US-Präsident Donald Trump für einen Erhalt der etwa 1000 Arbeitsplätze in dem betroffenen Werk in Indianapolis stark gemacht, berichtet die Financial Times. Trump habe Carrier damit gedroht, Strafzölle von 35 Prozent auf Produkte zu erheben, die Carrier in Mexiko fertigt und in die USA einführen wolle.

„Ich werde am Donnerstag nach Indiana gehen und mich zu der Entscheidung Carriers, in Indianapolis zu bleiben, äußern. Dies ist ein großartiger Entscheid für die Arbeiter. Wir werden unsere Firmen und Arbeitsplätze in den USA behalten. Danke Carrier“, schrieb Trump am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Nicht bekannt ist, ob von Seiten Trumps Zugeständnisse an Carrier – etwa Steuererleichterungen – gemacht wurden. Ebenso wenig bekannt ist, ob die von Trump in Aussicht gestellte Aufrüstung des Militärs eine Rolle bei den Gesprächen spielte. Der Mutterkonzern von Carrier – United Industries – gehört zu den größten amerikanischen Waffenschmieden.

Erst jüngst hatte der Autobauer Ford nach Verhandlungen mit Trump und seinem Team angekündigt, von der geplanten Verlagerung der Fertigung von SUV-Fahrzeugen nach Mexiko Abstand zu nehmen. Die Devisen „Amerika zuerst“ stellte eine Kernbotschaft Donald Trumps im Wahlkampf dar.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Unternehmen
Unternehmen Elektromobilität: In jedem Wandel stecken Chancen

Emissionen verringern, Kosten sparen und Imagegewinne erzielen – die Gründe für Unternehmen, in der Flotte auf Fahrzeuge mit...

DWN
Finanzen
Finanzen Riesenboom für Krypto-Währungen: 350 Millionen PayPal-Nutzer können jetzt mit Bitcoin bezahlen

PayPal hat offiziell bestätigt, dass es Online-Händlern und ihren Kunden ab 2021 Zahlungen mit den vier Kryptowährungen Bitcoin,...

DWN
Politik
Politik EILMELDUNG: Türkisches Schiff nähert sich griechischer Insel, Athen versetzt Marine in "hohe" Alarmbereitschaft

Der Streit im östlichen Mittelmeer zwischen Griechenland und der Türkei droht zu eskalieren.

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Renaissance der Kernkraft in Europa: Polen steigt in die Atomenergie ein, Deutschland mit „Energiewende“ isoliert

Während die Bundesregierung aus „klimapolitischen“ Gründen massiv in die Windkraft investiert, startet unser östlicher Nachbar eine...

DWN
Finanzen
Finanzen Derivate - Finanzielle Massenvernichtungswaffe oder wichtige Stütze der Wirtschaft? Teil 1

Die Finanz-Instrumente sind heftig umstritten. Einige sehen sie als notwendige Absicherungs-Vehikel, andere nur als reine...

DWN
Finanzen
Finanzen Serie „So werde ich zum Anleger“: Das Depot

Einsteiger verzweifeln oft, wenn sie in Fonds, ETFs oder Aktien investieren wollen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, auf welche...

DWN
Deutschland
Deutschland Neueste Zahlen zeigen extrem niedrige Sterblichkeitsrate bei Corona-Infektionen

Neueste Zahlen des Robert Koch-Instituts sowie der Weltgesundheitsorganisation zeigen eine extrem niedrige Wahrscheinlichkeit, dass...

DWN
Finanzen
Finanzen Goldman: Wenn Biden die US-Wahlen gewinnt, explodiert der Silberpreis

Im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen am 3. November empfiehlt Goldman Sachs Investoren, sich vom Dollar zu trennen und Silber zu...

DWN
Deutschland
Deutschland Blühende Landschaften: Ostdeutschland entwickelt sich zum Zentrum der europäischen Elektro-Mobilität

Ostdeutschland steht eine glänzende Zukunft bevor: Das sagt die Ökonomin Dalia Marin.

DWN
Finanzen
Finanzen Preise für Strom und Gas ziehen weiter deutlich an

Die Preise für Strom und Gas in Deutschland zählen zu den höchsten weltweit. Ein Ende der Teuerung ist indes nicht abzusehen, wie Daten...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens Gamesa zieht mit neuem Großauftrag deutsche Windparkbranche aus der Talsohle

Die deutschen Windpark-Entwickler, die schon länger unter Druck standen, entwickeln sich wieder besser. Während Siemens Gamesa (SG) eine...

DWN
Politik
Politik US-Experten warnen vor Inlands-Terrorismus vor der US-Wahl

Einer Analyse der Pentagon-Denkfabrik RAND zufolge könnte es vor und während der US-Präsidentschaftswahlen zu Terroranschlägen kommen....

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Globale Institutionen: Es droht eine weltweite Nahrungsmittel-Knappheit

Nahrungsmittel werden immer knapper und deshalb immer teurer. Knappheits-Szenarien wurden bereits vor fünf Jahren von globalen...

DWN
Finanzen
Finanzen Türkische Lira markiert neue Allzeit-Tiefstände

Die Entscheidung der Zentralbank, den Leitzins unverändert zu lassen, hat zu einem neuerlichen Einbruch der türkischen Landeswährung...

DWN
Marktbericht
Marktbericht Ständiges Warten aufs neue US-Konjunkturpaket drückt Dax immer weiter in die Verlustzone - heute Blick in die Türkei

Die Woche läuft derzeit an den deutschen Börsen alles andere als gut. So treiben unter anderem die steigenden Corona-Zahlen den Anlegern...