Macron für Übernahme der Commerzbank durch BNP Paribas

 

Mehr zum Thema.

Benachrichtigung über neue Artikel:  
 
Lesezeit: 1 min
05.10.2017 15:16
Die französische Regierung begrüßt Pläne für eine Übernahme der Commerzbank durch die BNP Paribas.
Macron für Übernahme der Commerzbank durch BNP Paribas

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Die französische Regierung sieht einen möglichen Einstieg der Großbank BNP Paribas bei der deutschen Commerzbank mit Wohlwollen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Regierungssprecher Christophe Castaner sagte am Mittwoch in Paris über die größte französische Bank, es wäre „gut, wenn sie sich Deutschland zuwendet und einer so bedeutenden Bank wie der Commerzbank“.

Er reagierte damit auf einen Artikel in der Investigativ- und Satirezeitung Le Canard enchaîné vom Mittwoch, wonach Präsident Emmanuel Macron einen Einstieg der BNP Paribas bei der Commerzbank befürwortet.

Verschiedene Medien hatten kürzlich berichtet, das Bundesfinanzministerium wolle seinen Anteil von 15,6 Prozent an der Commerzbank wieder abgeben. Der Bund hatte das Institut während der Finanzkrise teilverstaatlicht. Als mögliche Käufer werden in dem Bericht die BNP Paribas und die italienische Gruppe Unicredit genannt. Demnach befürworte auch die Bundesregierung eine deutsch-französische Lösung.

Im Sommer war der US-amerikanische Investor Cerberus bei der Commerzbank eingestiegen.

Nach Ansicht des Magazins Finance würde eine Beteiligung von BNP oder UniCredit an der Commerzbank die Machtverhältnisse im deutschen Privatkundengeschäft verändern. Bei einer Fusion mit der BNP wäre die neue Bank die Marktführerin bei Konsortialkrediten in Deutschland. Mit einem Einstieg würde die UniCredit den Vorsprung auf die Deutsche Bank im Privatkundengeschäft weiter ausbauen. Allerdings hatten die Italiener ihr Interesse vor einigen Tagen bereits dementiert.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Spahn will seine im März erhaltenen Sonderrechte unbegrenzt verlängern

Im März hatte der Bundestag Gesundheitsminister Jens Spahn weitreichende Sonderrechte eingeräumt. Diese sollen nun nach Spahns Willen...

DWN
Marktbericht
Marktbericht Pandemie und stockende Verhandlungen um US-Konjunkturpaket drücken Dax ins Minus

Das deutsche Leitbarometer ist nicht gut in die Woche gestartet. Für Anleger, die sich für Russland-Aktien interessieren, gibt es heute...

DWN
Finanzen
Finanzen Schreckgespenst Inflation: Seit Jahren vergeblich erwartet, wird sie nun kommen - Teil 2

Die Hyperinflation von 1923 ist schon fast 100 Jahre her. Wird den deutschen Bürgern nun erneut eine grassierende Teuerungsrate zum...

DWN
Deutschland
Deutschland Top-Mediziner warnen vor Panikmache wegen Corona

Mehrere Spitzenmediziner haben sich mit Blick auf die Corona-Pandemie öffentlich gegen Panik- und Angstmache ausgesprochen. Damit...

DWN
Finanzen
Finanzen „Das Börsenjahr 2020 ist für viele bisher unerklärlich“

Das Börsenjahr 2020 hat das Verhalten der Privatanleger entscheidend geändert, so Michael Kopf von der Patriarch Multi-Manager GmbH. Sie...

DWN
Finanzen
Finanzen Lagarde: Corona-Krisenfonds der EU sollte zu dauerhaftem Schulden-Instrument ausgebaut werden

Der sogenannte "Corona-Aufbaufonds" der EU soll nach dem Willen von EZB-Präsidentin Lagarde zu einem dauerhaften Schuldenvehikel ausgebaut...

DWN
Politik
Politik Was hatte Gesundheitsminister Spahn mit Stephen Bannon besprochen?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat gute Verbindungen zum ehemaligen US-Botschafter Richard Grenell. Aber auch zum US-Berater Stephen...

DWN
Technologie
Technologie Telekom testet Bestrahlung mit Mobilfunk und Internet aus der Stratosphäre

Von ferngesteuerten Flugzeugen getragene Plattformen sollen nach dem Willen der Telekom bald Kunden aus der Stratosphäre mit Internet und...

DWN
Politik
Politik „Steadfast Noon“: Deutsche Luftwaffe und Nato üben Verteidigung mit Atomwaffen

Die deutsche Luftwaffe trainiert mit Nato-Partnern die Verteidigung des Bündnisgebiets mit Atomwaffen. In dieser Woche hat eine geheime...

DWN
Finanzen
Finanzen Epochaler Umbruch im Geld-Universum: Das Bargeld wird schleichend abgeschafft, das Helikoptergeld für die Massen kommt

Das marode Finanzsystem steht vor dem Kollaps, den Führungsmächten droht die Kontrolle zu entgleiten. Bargeld-Abschaffung und...

DWN
Politik
Politik Corona-Ticker: Der Föderlismus gerät in Bedrängnis, Bundesregierung will mehr Kompetenzen

In der Politik mehren sich die Stimmen, denen zufolge die Bundesregierung mehr Durchgriffsrechte gegenüber den Bundesländern erhalten...

DWN
Politik
Politik Griechenland baut Zäune an Grenze zur Türkei

Die griechische Regierung befestigt die Grenze zur Türkei an einer strategisch sensiblen Stelle des Flusses Evros mit hohen Zäunen.

DWN
Politik
Politik Geopolitik und Finanzsystem: Worum es beim Konflikt zwischen China und den USA wirklich geht

Die Stärke Chinas beruht auf seiner Kooperation mit den US-Finanzinstitutionen. Das beunruhigt Washington. Deshalb gilt: Wenn die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Polnische Plattform Allegro überrascht als größter E-Marktplatz der EU

Die polnische Plattform Allegro war bisher im Westen nicht einmal Insidern ein Begriff. Doch gehören die Polen weltweit unter den...