Politik

Russland: Söldner in Syrien planen Einsatz von Chemie-Waffen

Lesezeit: 1 min
26.08.2018 01:20
Russland warnt vor einem Chemie-Waffen-Einsatz durch al-Nusra-Söldner in Syrien.
Russland: Söldner in Syrien planen Einsatz von Chemie-Waffen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Tausende Söldner mit schweren Waffen und gepanzerten Fahrzeugen haben sich in der syrischen Provinz Idlib versammelt, um eine Offensive gegen die von der Regierung kontrollierten Regionen Hama und Aleppo. Dies sagte der Chef des russischen Zentrums für Versöhnung der Oppositionsgruppen in Syrien, Generalmajor Alexei, Zygankow, am Samstag laut TASS. Zygankow sagte, dass mehr als 70 Prozent des Territoriums von Idlib jetzt von terroristischen Gruppen kontrolliert werde. Der größte von ihnen sei die frühere Jabhat al-Nusra.

Vergangene Woche habe der Führer der al-Nusra, Abu Mohammed al-Julani, alle Idlib-Banden aufgefordert, einen Dschihad gegen den säkularen syrischen Staat zu starten. Mehrere tausend Söldner mit schweren Waffen und gepanzerten Fahrzeugen haben sich zu einer Straftat gegen Hama und Aleppo versammelt, sagte Zygankow. Er fügte hinzu, dass ehemalige Mitglieder illegaler bewaffneter Gruppen im Südwesten Syriens am vergangenen Tag 396 Geschütze und 600 Kilogramm Munition abgegeben haben.

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte am Samstag laut AFP, dass die Söldner eine Provokation mit einem angeblichen Einsatz chemischer Waffen in Syrien planten. Dieser Angriff werde mit Unterstützung von britischen Sonderdiensten vorbereitet, so die Russen laut Times of Israel. Dieser solle als Vorwand für Raketenschläge des Westens und der Vereinigten Staaten gegen Syrien dienen.

Nach Angaben des russischen Generals wird die Provokation von Terroristen der Terrororganisation Hayat Tahrir al-Sham (früher Jabhat al-Nusra) durchgeführt. Zu diesem Zweck sollen acht Container mit Chlor in die Provinz Idlib gebracht worden sein.

Inzwischen sei der Zerstörer Sullivan der US-Marine vor einigen Tagen im Persischen Golf angekommen, während ein B-1B strategischer Bomber der US-Luftwaffe, der mit AGM-158 JASSM-Luft-Boden-Raketen bewaffnet worden sei. Dieser soll auf der Al Udeid Air Base in Katar stationiert sein, sagte der russische General.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Eskalation in Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Haseloff feuert Innenminister im Streit um Rundfunkgebühren

Der Streit um die Anhebung der Rundfunkgebühr in Sachsen-Anhalt eskaliert. Ministerpräsident Haseloff feuert seinen INnenminister.

DWN
Politik
Politik Nord Stream 2: Keine US-Sanktionen gegen Merkel, sondern „nur“ gegen deutsche Firmen

Im Streit um die deutsch-russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 will der US-Kongress Sanktionen gegen Regierungen und Behörden...

DWN
Finanzen
Finanzen EU-Ombudsfrau rügt Deal zwischen BlackRock und EU-Kommission, doch ohne Konsequenzen

Die Europäische Ombudsfrau hat einen Auftrags-Deal zwischen der EU-Kommission und dem US-Finanzgiganten BlackRock wegen möglicher...

DWN
Politik
Politik US-Kongress will Truppenabzug aus Deutschland stoppen

Demokraten und Republikaner im US-Kongress wollen den von Präsident Donald Trump geplanten Truppenabzug aus Deutschland blockieren. Doch...

DWN
Finanzen
Finanzen Wirecard-Skandal verändert Dax dauerhaft

Die Deutsche Börse stockt den Dax auf 40 Mitglieder auf. Das ist nur eine Folge der Wirecard-Pleite. Die Zusammensetzung des Dax soll...

DWN
Politik
Politik Scholz droht Tankstellen mit Pflicht zum Bau von Ladestationen für E-Autos

Wenn Deutschlands Tankstellen Ladestationen für Elektro-Autos nicht bald freiwillig installieren, dann will Bundesfinanzminister Olaf...

DWN
Deutschland
Deutschland Industrie meldet sechstes Auftragsplus in Folge, Aufträge über Vorkrisenniveau

Im Oktober sind die Industrieaufträge in Deutschland überraschend deutlich weiter gewachsen. Entscheidend war das starke Auftragswachstum...

DWN
Finanzen
Finanzen Die Rückkehr des „Bail in“: Denkfabriken erwarten eine neue Euro-Krise im kommenden Jahr

Mehrere Denkfabriken befassen sich konkret mit Vorbereitungen für eine neue europäische Schulden- und Bankenkrise. Dabei könnte die 2013...

DWN
Politik
Politik Studie: China soll die Welt wegen des Corona-Virus entschädigen

Das chinesische Corona-Virus hat alleine in der G7-Staatengruppe bis zum April 2020 einen Schaden von 3,62 Billionen Euro verursacht. Nun...

DWN
Politik
Politik Weihnachten in Europa: Wo darf man wie feiern?

Im Hinblick auf die Weihnachtsfeiertage gehen die Länder Europas abweichende Weg. Es folgt ein Überblick über die beschlossenen...

DWN
Politik
Politik Tschechien öffnet Skigebiete, Schweiz hält Pisten offen

Während die Skipisten in Bayern dieses Jahr geschlossen bleiben, werden Tschechien und Österreich ihre Skigebiete öffnen, und auch in...

DWN
Technologie
Technologie US-Virologe Fauci kritisiert „überstürzte“ Impfstoff-Zulassung in Großbritannien

Der renommierte US-Virologe Anthony Fauci sagt, dass der in Großbritannien zugelassene Corona-Impfstoff nicht ausreichend getestet wurde.

DWN
Deutschland
Deutschland Ski-Verbot im Allgäu: 20 Bürgermeister richten Brandbrief an Merkel und Söder

In einem Brandbrief haben sich die Oberallgäuer Landrätin Indra Baier-Müller und zwanzig Bürgermeister aus dem Allgäu gegen das...

DWN
Deutschland
Deutschland Krankenkassen: Corona hat bisher keine Auswirkungen auf den Krankenstand

Die Auswertung der Krankenkassen zeigt, dass nur ein verschwindend geringer Teil der diesjährigen Fehlzeiten vom Beruf direkt auf Covid-19...