Dreizehn Tote bei Schießerei in Kalifornien

Lesezeit: 1 min
08.11.2018 16:50
Ein US-Veteran hat in Kalifornien zwölf Menschen und anschließend sich selbst erschossen.
Dreizehn Tote bei Schießerei in Kalifornien

Ein Mann hat in einer Diskothek in Thousand Oaks (50 Kilometer nordwestlich der Innenstadt von Los Angeles) mindestens 12 Menschen und sich selbst erschossen. Laut eines Berichts der DPA handelt es sich bei den Opfern in erster Linie um College-Studenten sowie um einen Polizisten.

Einsatzkräfte hätten in dem Lokal elf tote Gäste gefunden, sagte ein Sprecher des Sheriff-Büros in Ventura County nach dem Vorfall. Der Polizei-Sergeant Ron Helus, der nach ersten Notrufen in der Bar eintraf, sei niedergeschossen worden und seinen Verletzungen erlegen. Auch der mutmaßliche Schütze, Ian David Long, laut Polizeisprecher „der einzige Verdächtige“, sei tot. Mehr als ein Dutzend andere Gäste seien mit Verletzungen aus dem Lokal gebracht worden oder hätten sich selbst gerettet.

Das Motiv des Schützen ist zunächst völlig unklar. Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochabend um etwa 23.20 Uhr (Ortszeit) im „Borderline Bar & Grill“ in Thousand Oaks, einem relativ reichen Vorort von Los Angeles, nahe Malibu. In dem beliebten Country-Lokal gab es eine Veranstaltung für College-Studenten, zu der Zeugen zufolge Hunderte Menschen gekommen waren.

Wie die Zeitung „Ventura County Star“ berichtete, soll der Schütze mindestens 30 Schüsse abgefeuert haben. Ein Zeuge sagte laut Sender ABC7, der Täter habe auf einen Wachmann geschossen und Rauchbomben geworfen. Dann habe er das Feuer auf die Menschen in dem Lokal eröffnet.

Eine junge Frau beschrieb, wie sie von der Tanzfläche zum Hintereingang flüchtete. „Die Leute haben mit Stühlen die Fenster eingeschlagen, um rauszukommen“, sagte sie dem Sender ABC7.

Nach Informationen des Senders “6abc” soll es sich bei dem Angreifer um den 28-jährigen Ian David Long handeln. Er habe als MG-Schütze für die Marines in Afghanistan gekämpft, lebe bei seiner Mutter und habe unter Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) gelitten.

Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Polizisten und Feuerwehrleute rund eine Stunde nach den Schüssen das Gebäude betraten. Bilder von ABC7 zeigten Einsatzkräfte, die Verletzte versorgten. Auch Ermittler der Bundespolizei FBI waren vor Ort. Sheriff-Sprecher Garo Kuredjian beschrieb die Gegend als normalerweise sehr sicher.

US-Präsident Donald Trump bedankte sich bei den Rettungskräften. Er sei über die Einzelheiten des Vorfalls informiert worden, schrieb Trump beim Kurznachrichtendienst Twitter. „Die Polizei hat großen Mut gezeigt“, schrieb Trump. „Möge Gott die Opfer und ihre Familien segnen. Dank an die Rettungskräfte.“

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