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16.11.2018 00:18
Russische Entwickler unterstützen den Iran dabei, den Ausschluss aus dem SWIFT-System mit einer Blockchain-basierten Alternative zu umgehen.
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Russische Entwickler helfen dem Iran beim Aufbau einer SWIFT-Alternative

Experten aus Russland werden die Entwicklung der Krypto-Ökonomie im Iran unterstützen. Die Zusammenarbeit ist Teil einer Vereinbarung führender Industrieorganisationen der Länder, die beide westlichen Sanktionen ausgesetzt sind.

Das Dokument wurde von der Russischen Assoziation für Kryptoindustrie und Blockchain (RACIB) und den Iran Blockchain Labs (IBL) unterzeichnet, einem Innovationszentrum, das mit der Implementierung digitaler Technologien in der Wirtschaft der Islamischen Republik beauftragt ist. Das Forschungs- und Beratungszentrum wurde von der Sharif University of Technology und mit Beteiligung der iranischen Zentralbank gegründet.

Laut dem Präsidenten von RACIB, Yuri Pripachkin, kann der Iran das Know-how der russischen Blockchain-Entwickler nutzen. Das Problem der US-Sanktionen dort sei viel komplizierter als in Russland.

Der Iran wurde kürzlich von Swift abgeschnitten, aber Pripachkin sagte, dass sich eine iranische Alternative zum globalen Interbankennetz derzeit in „aktiver Entwicklung“ befindet.

Der russische Beamte wies auf den „supranationalen Charakter" von Krypto hin, durch den man Sanktionen und Beschränkungen umgehen könne. "In der aktuellen geopolitischen Situation ist es notwendig, dieses Potenzial zu nutzen", wird der Chef des russischen Kryptoverbands von RBC zitiert.

Die Nachrichten über das russisch-iranische Abkommen kommen Tage, nachdem iranischen Finanzinstituten der Zugang zu SIWFT verwehrt wurde, dem internationalen System, das es Banken ermöglicht, Nachrichten zu übermitteln und Geld über die Grenze zu transferieren.

Durch diese Maßnahme werden die Möglichkeiten für internationale Zahlungen in und aus der Islamischen Republik, die ein wichtiger Exporteur von Öl und Gas ist, stark eingeschränkt.

Die iranischen Behörden, die sich ursprünglich gegen die Verbreitung von Kryptowährungen im Land ausgesprochen hatten, haben in den letzten Monaten die Möglichkeit erkannt, sie zur Umgehung der Sanktionen zu nutzen. Im September unternahm Teheran Schritte, um den Abbau von Kryptowährung als eine wirtschaftliche Aktivität zu legalisieren und den Import von Mining-Maschinen zu regulieren.

Zudem hat der Iran seinen Plan zur Einführung einer nationalen Kryptowährung verstärkt. Letzte Woche gaben iranische Regierungsvertreter bekannt, dass das Land die Entwicklung einer digitalen Münze abgeschlossen hat, die von der iranischen Geldwährung, dem Rial, unterstützt wird.

Weitere Meldungen

Hongkong: Krypto-Börse erzielt Investitionen von 20 Millionen Dollar

  • KuCoin, eine internationale Kryptowährungsbörse mit Sitz in Hongkong, hat eine Finanzierungsrunde der Serie A im Wert von 20 Millionen US-Dollar abgeschlossen, bestätigte das Unternehmen am Mittwoch.
  • Die von IDG Capital, Matrix Partners und Neo Global Capital geleiteten Fonds werden für die Veröffentlichung der KuCoin-2.0-Plattform, die Expansion in neue Märkte, die Erforschung und mehr verwendet.
  • Unternehmen wollen in das autonome Gebiet umziehen, um zu vermeiden, dass die Pekinger Behörden zunehmend drakonische Maßnahmen ergreifen.

Mining-Hersteller Canaan stoppt Börsengang in Hongkong

  • Canaan Inc., einer der weltweit führenden Hersteller von Mining-Maschinen für Kryptowährungen, hat seinen Antrag auf einen Börsengang von mindestens 400 Millionen US-Dollar in Hongkong außer Kraft gesetzt.
  • Der Antrag von Canaan war am Donnerstag sechs Monate nach seiner Einreichung abgelaufen, zeigt die Website der Hongkonger Börse, vor dem Hintergrund trotz Optimismus in der Branche trotz aufsichtsrechtlicher Unsicherheiten und einem Einbruch beim Bitcoin-Preis.
  • Canaan könnte seinen IPO-Antrag mit aktualisierten Finanzinformationen erneut einreichen, wenn das Unternehmen beabsichtigt, den Prozess wiederaufzunehmen, so die Quellen.

Kanadas VersaBank startet Verwahrung für Krypto-Börsen und Investmentfonds

  • VersaBank, vormals Pacific & Western Bank of Canada, gab bekannt, dass eine ihrer Tochtergesellschaften Betatests für ihren digitalen Safe abgeschlossen hat und nun in die Vermarktungsphase geht.
  • David Taylor, Präsident und CEO von VersaBank und dessen Tochtergesellschaft VersaVault, behauptet, das Produkt könne weder in die digitale Sicherheitskasse eines Kunden bohren noch nach innen schauen, was dem Kunden volle Privatsphäre gebe.
  • Durch die Ankündigung der Schließfächer steht die kanadische Bank erneut an der Spitze, andere Spieler konkurrieren jedoch um Kunden.

New Yorker Abteilung für Finanzdienstleistungen gibt 14. BitLicense aus

  • Am 14. November 2018 gab das New York State Department of Financial Services (DFS) bekannt, dass es den Antrag von NYDIG Execution LLC genehmigt hat.
  • Die Genehmigung dieser sogenannten "BitLicense" - oder "Virtual Currency License" -Anwendung ist die 14. ihrer Art und ist nach dem Gesetz des Staates New York erforderlich, damit ein Unternehmen "jegliche Aktivität für virtuelle Währungen" ausüben kann.
  • Im Rahmen der BitLicense darf NYDIG Execution LLC sichere Depot- und Transaktionsdienstleistungen anbieten sowie als Depotbank für virtuelle Währungen fungieren.

McAfee Labs entdecken russische ungewöhnliche Mining-Malware

  • McAfee Labs hat die Entdeckung von WebCobra angekündigt, einer russischen Mining-Schadsoftware, die die Rechenleistung der Opfer nutzt.
  • Die Bedrohungsforschungsabteilung von McAfee, einem führenden Unternehmen für Computersicherheitssoftware, das sich im Besitz des Bitcoin-Enthusiasten John McAfee befindet, fand heraus, dass es eine ungewöhnliche und schwer zu findende Mining-Malware für Kryptowährung ist.
  • Der Datei-Infector lässt den Cryptonight-Miner oder den Zcash-Miner von Claymore still fallen und installiert ihn, erklärte Khade.

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