Geopolitische Lage und die Entwicklung der Ölpreise
Der brüchige Frieden im Nahen Osten hielt auch zum Ende der Woche weiter an, doch die US-Märkte blieben nervös.
Dennoch gab es einige Anzeichen der Entspannung vom anhaltenden Abwärtsdruck der vergangenen Wochen, der maßgeblich durch die hohen Ölpreise angetrieben wurde.
Am Freitag schwankten diese Preise, da die Bedenken hinsichtlich der Wiedereröffnung der Straße von Hormus weiterhin anhielten.
Im späten Handel gaben die Futures auf die US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) um rund 1,5 Prozent auf 96,37 US-Dollar pro Barrel nach.
Die Brent-Rohöl-Futures sanken im späten Handel um 1,3 Prozent auf 94,69 US-Dollar pro Barrel.
Gemischte Signale bei den US-Leitindizes
Zum Handelsschluss am Donnerstag verzeichnete der S&P 500 auf Wochensicht noch ein Plus von 7,6 Prozent.
Diese Aufwärtsbewegung war jedoch nicht von Dauer, und der Index gab am Freitag wieder leicht nach. Zum Handelsschluss verzeichnete er ein Minus von 0,1 Prozent auf 6.816,81 Punkte.
Unterdessen stieg der technologielastige Nasdaq Composite um 0,4 Prozent und schloss damit den achten Handelstag in Folge im grünen Bereich. Halbleiteraktien wie Nvidia und Broadcom trieben die Kursgewinne maßgeblich an.
Der Dow Jones rutschte um 269 Punkte oder 0,6 Prozent ab.
Die auffälligsten Gewinner und Verlierer am Markt
Die größten Gewinner im S&P 500 waren Coherent mit einem Plus von 8,2 Prozent auf 307,48 US-Dollar, Super Micro Computer mit einem Anstieg von 8,79 Prozent auf 25,26 US-Dollar, Texas Pacific Land mit einem Zuwachs von 8,45 Prozent auf 409,92 US-Dollar sowie EchoStar, die um 7,08 Prozent auf 128,59 US-Dollar zulegten.
Am anderen Ende der Tabelle verlor Akamai Technologies 16,69 Prozent auf 91,15 US-Dollar, Fair Isaac gab um 14,05 Prozent auf 921,71 US-Dollar nach und ServiceNow sank um 7,59 Prozent auf 82,99 US-Dollar.


