Politik

Huawei: FedEx hat wichtige Dokumente in die USA umgeleitet

Lesezeit: 1 min
28.05.2019 17:15
Der chinesische Technologiekonzern Huawei wirft dem US-Logistikunternehmen FedEx vor, Pakete mit Dokumenten in die USA umgeleitet zu haben.
Huawei: FedEx hat wichtige Dokumente in die USA umgeleitet

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Politik  
Huawei  
Handel  

Der Netzwerkausrüster Huawei hat FedEx die Umleitung von Paketen vorgeworfen und prüft die Beziehungen zum US-Lieferdienst. Zwei aus Tokio an Huawei in China gesandte Lieferungen seien stattdessen im FedEx-Hauptquartier in Memphis angekommen, sagte ein Sprecher des chinesischen Konzerns am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Bei zwei weiteren Paketen aus Vietnam an andere Orte in Asien sei eine Umleitung versucht worden. Der Sprecher legte zum Beleg Bilder der Sendungsverfolgungen vor, deren Echtheit Reuters nicht bestätigen konnte. Eine Sprecherin von FedEx sagte, bei der Umleitung der Pakete habe es sich um einen Fehler gehandelt. Man sei von keiner Stelle dazu aufgefordert worden.

Huawei machte keine Angaben zu einem möglichen Grund für eine Umleitung der vier Pakete, in denen sich Dokumente befunden haben sollen. Es gab keinen Hinweis darauf, dass der Vorfall in Beziehung steht zu der Entscheidung der USA, den Ausrüster auf eine schwarze Liste zu setzen. Dies untersagt es US-Firmen, mit dem Unternehmen Geschäfte zu tätigen.

Mehrere Firmen wie etwa Google und Vodafone gingen auf Abstand zu Huawei-Produkten. US-Präsident Donald Trump wirft dem Konzern vor, dass mit seinen Produkten Spionage für den chinesischen Staat betrieben werden kann. Huawei weist das zurück.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Russland drosselt Lieferungen um 50 Prozent: EU-Erdgaspreise explodieren, Kohlekraft wird benötigt

Russland hat die Gaslieferungen nach Europa über die Jamal-Europa-Pipeline, die durch Weißrussland verläuft, um etwa 50 Prozent...

DWN
Deutschland
Deutschland Spahn will Maskenpflicht und Einschränkungen zunächst bis Frühjahr 2022 verlängern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant, die Maskenpflicht zunächst bis zum Frühjahr 2022 beizubehalten. Doch auch alle anderen...

DWN
Politik
Politik Bill Clinton flog 26 Mal mit dem „Lolita Express“ des Pädophilen Epstein

Bill Clinton ist insgesamt 26 Mal mit Jeffrey Epsteins „Lolita Express“ geflogen. Der „Lolita Express“ umfasst unter anderem ein...

DWN
Finanzen
Finanzen Gold als Inflationsschutz? Dieses Jahr ist alles anders

Deutlich besser als Gold haben sich 2021 Industriemetalle wie Kupfer und Nickel entwickelt. Ist das der Beginn des nächsten Superzyklus...

DWN
Politik
Politik Baerbock und Habeck wollen „Klima-Ministerium“ gründen, welches alle anderen Ministerien beherrscht

Annalena Baerbock und Robert Habeck wollen ein „Klimaschutz-Ministerium“ aufbauen, welches künftig faktisch alle Politikbereiche...

DWN
Politik
Politik Bulgarische Zeitung zur Brüsseler Klima-Politik: „Die Zeiten, in denen wir hinfahren können, wo wir möchten, enden“

Die bulgarische Zeitung Trud kommentiert die von der EU-Kommission angeordnete Abschaffung des Verbrennungsmotors mit spitzer Feder.

DWN
Technologie
Technologie Stromerzeugung aus Windkraft bricht im ersten Halbjahr ein

Die von deutschen Windkraftanlagen erzeugte Stromleistung brach im ersten Halbjahr deutlich ein.

DWN
Finanzen
Finanzen Eurozone: Erzeugerpreise verzeichnen stärksten Anstieg in diesem Jahrhundert

Die Erzeugerpreise in der Eurozone sind im Juni sehr stark angestiegen.