Finanzen

Ab Montag arbeiten die Deutschen erst wieder für den eigenen Geldbeutel

Lesezeit: 1 min
12.07.2019 11:59
Ab kommendem Montag arbeiten die Deutschen durchschnittlich wieder für den eigenen Geldbeutel. Der Stichtag verschiebt sich seit Jahren immer weiter nach hinten.
Ab Montag arbeiten die Deutschen erst wieder für den eigenen Geldbeutel
Euro-Scheine. (Foto: dpa)

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Ab Montagabend arbeiten die deutschen Steuerzahler wieder für ihr eigenes Portemonnaie. Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler muss ein durchschnittlicher Arbeitnehmer-Haushalt in Deutschland dieses Jahr voraussichtlich 53,7 Prozent seines Einkommens an den Staat abführen, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Umgerechnet auf das Jahr arbeitet damit der Haushalt ab Montag 21.56 Uhr für das eigene Konto, wie der Steuerzahlerbund am Freitag mitteilte.

"Von jedem verdienten Euro bleiben also nur 46,3 Cent zur freien Verfügung", teilte der Verband mit. "Somit sind die Deutschen im internationalen Vergleich besonders stark belastet: In 34 von 36 OECD-Staaten werden Arbeitnehmer weniger zur Kasse gebeten als bei uns." Die Prognosen wurden vom Deutschen Steuerzahlerinstitut (DSi) des Steuerzahlerbunds auf Basis repräsentativer Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts erstellt.

Vergangenes Jahr war der sogenannte Steuerzahler-Gedenktag drei Tage später. Grund für den früheren Stichtag sind nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Freitag die Entlastungen zum Jahreswechsel. Beiträge zu den Sozialversicherungen seien gesenkt und die Einkommensteuer den gestiegenen Preisen angepasst worden.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Finanzen
Finanzen „Gold ist die Grundlage der Stabilität des internationalen Währungssystems“

Nach Angaben der europäischen Notenbanken ist Gold wichtig für die Stabilität des internationalen Währungssystems. Doch das Edelmetall...

DWN
Politik
Politik „Wir sind am Ende“: Unternehmen bereiten Verfassungsklage gegen das Infektionsschutzgesetz vor

Eine Gruppe von Händlern und Gastronomen will gegen die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes und der Einführung einer...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft BlackRock und Corona-Krise: Zwischen Allmacht, Größenwahn und Profitgier

Der US-Vermögensverwalter BlackRock gehört zu den größten Profiteuren der Corona-Krise. Doch damit nicht genug. BlackRock wird auch im...

DWN
Finanzen
Finanzen Milliarden-Verlust: Realzins pulverisiert deutsche Spareinlagen

Der Realzins dreht im ersten Quartal mit minus 1,25 Prozent wieder ins Negative. Das heißt, dass die Ersparnisse der Deutschen im 1....

DWN
Deutschland
Deutschland Kollektive Inflations-Angst droht: Höchste Teuerungsrate seit über einem Jahr

Höhere Kosten für das Tanken und Heizen haben die deutschen Verbraucherpreise im März so stark steigen lassen wie seit über einem Jahr...

DWN
Finanzen
Finanzen Dax wartet weiter auf neue Rekorde - nachmittags Konjunkturdaten aus Russland

Die Börse entwickelt sich ruhig. Gibt es trotzdem noch neue Höchststände?

DWN
Politik
Politik Bundesverfassungsgericht kippt Berliner Mietendeckel

Aus für den Berliner Mietendeckel: Das Bundesverfassungsgericht hat das 2020 in zwei Stufen in Kraft getretene Landesgesetz für nichtig...

DWN
Politik
Politik Immobilien-Lobby, CDU und FDP freuen sich über Aus des Berliner Mietendeckels

Die Immobilien-Lobby, die CDU, die FDP und sogar Innenminister Seehofer begrüßen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gegen den...