Ratgeber
Durchschnitt bei 10 Prozent

So berechnen Sie Ihre private Sparquote

Ihre private Sparquote gibt einen Hinweis darauf, ob Sie ihr Einkommen verschwenden, oder aber ein kluger Sparer sind.
13.08.2019 17:03
Aktualisiert: 13.08.2019 17:03
Lesezeit: 1 min

Wer seine private Sparquote, also den Anteil der Ersparnisse am Netto-Einkommen, berechnen möchte, sollte zu einer ganz bestimmten Formel zurückgreifen. Denn beim Sparen sollte darauf geachtet werden, dass der gesparte Betrag im Verhältnis zu den persönlichen Ausgaben steht.

Zur Berechnung der privaten Sparquote muss man nach einer allgemeingültigen Formel das monatlich gesparte Geldvermögen durch das gesamte monatliche Nettoeinkommen teilen. Das Ergebnis wird dann anschließend mit 100 subtrahiert, wodurch sich die monatliche prozentuale Sparrate ergibt.

Um eine positive oder negative Einschätzung der persönlichen Sparquote vorzunehmen, muss die durchschnittliche Sparquote in Deutschland berücksichtigt werden. Statista zufolge lag die Sparquote privater Haushalte im vergangenen Jahr bei 10,4 Prozent. Alles, was sich unter diesem Wert befindet ist unterdurchschnittlich, während alles, was sich über diesem Wert befindet, überdurchschnittlich ist.

Wenn beispielsweise die Person A ein monatliches Nettoeinkommen von 1700 Euro hat, und davon 300 Euro sparen kann, liegt seine Sparquote bei 17,64 Prozent, was über dem Jahresdurchschnitt 2018 liegt (300 : 1700 x 100 = 17,64 Prozent). Die geringste durchschnittliche Sparquote deutscher Haushalte lag seit dem Jahr 1991 im Jahr 2000 bei 9,0 Prozent, während die höchste Sparquote mit 12,6 Prozent im Jahr 1991 lag.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Uvex: Wie der Skibrillen-Hersteller von den Olympischen Winterspielen profitiert
13.02.2026

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 ist Uvex auf den Pisten und im Eiskanal allgegenwärtig. Athleten wie Skispringer und...

DWN
Politik
Politik Kakaopreis unter Druck: Schwache Nachfrage und wachsende Lagerbestände belasten den Markt
13.02.2026

Der Kakaopreis ist auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen, weil steigende Produktion und schwächere Nachfrage den...

DWN
Politik
Politik Klimawandel: Umweltminister kritisiert US-Pläne zur Lockerung von Klimaregeln
13.02.2026

Die US-Umweltbehörde will eine zentrale Regel zur Regulierung von Treibhausgasen aufheben. Bundesumweltminister Schneider nennt das...

DWN
Politik
Politik Bürokratie-Debatte der EU: Von der Leyen kritisiert nationale Auflagen
13.02.2026

Der Streit über Bürokratie und Wettbewerbsfähigkeit in der EU verschärft sich, nachdem Ursula von der Leyen die Mitgliedstaaten in die...

DWN
Finanzen
Finanzen Pfandbriefbank-Aktie stürzt auf Rekordtief: Immobilienkrise belastet länger als erwartet
13.02.2026

Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) findet keinen Boden. Trotz des teuren Rückzugs aus dem US-Markt zwingt die schleppende Erholung der...

DWN
Politik
Politik NATO-Einsatz über Island: Deutsche Eurofighter starten zur Arktis-Mission
13.02.2026

Deutschland verstärkt seine Präsenz im hohen Norden. Wie Verteidigungsminister Boris Pistorius auf der Münchner Sicherheitskonferenz...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Wirtschaftsstandort Deutschland: Wie Zukunftspessimismus die Wirtschaft bremst
13.02.2026

Ein düsterer Blick in die Zukunft und eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung belasten den Standort Deutschland immer stärker. Laut...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Maschinenbau-Jobs in Gefahr: Deutscher Anlagenbau baut 22.000 Stellen ab
13.02.2026

Die anhaltende Konjunkturflaute hinterlässt tiefe Spuren auf dem Arbeitsmarkt der deutschen Schlüsselindustrie. Im Jahr 2025 ist die Zahl...